Verband fordert Schutz vor Milchpreischwankungen
Mehr Sicherheit für Bauern

Wirtschaft BY
Bayern
10.11.2014
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Nach dem deutlichen Preisrückgang für Milch in den vergangenen Monaten hat der Bayerische Bauernverband eine bessere Absicherung der Erzeuger vor Preisschwankungen gefordert.

Anders als für andere landwirtschaftliche Erzeugnisse gebe es für Milch bislang keine Warenterminbörsen, sagte Bauernpräsident Walter Heidl in München. Diese könnten aber ein Weg sein, den Milchpreis für eine bestimmte Zeit abzusichern. "Das hat nichts mit Spekulation zu tun", sagte er. Mit Warentermingeschäften können sich Bauern beispielsweise gegen wetterbedingt schlechte Ernten von Weizen oder anderen Agrarprodukten absichern. So wissen sie bereits im Frühjahr, zu welchem Preis sie ihre Ernte im Herbst verkaufen können.

Bayern ist mit rund 34 000 Milchbauern der wichtigste Milchproduzent in der Bundesrepublik. Den Bauern setzen die sinkenden Milchpreise seit Monaten zu. Im ersten Halbjahr erhielten sie im Schnitt noch 40,3 Cent pro Kilo Milch, im September nur noch 37,5 Cent.
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