Verfahren wegen Cum-Ex-Handel

Wirtschaft BY
Bayern
07.10.2014
0
0
Die Münchener Staatsanwaltschaft ermittelt nach einem Medienbericht wegen Steuerhinterziehung in Höhe von fast 350 Millionen Euro bei Cum-Ex-Aktiengeschäften eines Kapitalanlagefonds. Das Verfahren richte sich gegen fünf heutige und frühere Verantwortliche mehrerer Gesellschaften dieses Fonds. Dem Bericht zufolge handelt es sich um den bislang größten Verdachtsfall in Deutschland bei solchen Deals. Die Staatsanwaltschaft habe bestätigt, dass ein Verfahren laufe, nannte aber keine Details.

Von einem Cum-Ex-Geschäft spricht man, wenn Papiere rund um den Dividendenstichtag schnell hintereinander ge- und wieder verkauft werden. Dabei kann es zur mehrfachen Erstattung von Kapitalertragssteuern kommen.
Weitere Beiträge zu den Themen: München (6406)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.