Verschmelzung von O2 und E-Plus kostet 1600 Arbeitsplätze
Telefónica kappt Verbindung

Durch den Zusammenschluss mit E-Plus ist Telefónica Deutschland mit seiner Marke O2 zum größten Mobilfunkanbieter in Deutschland geworden. Archivbild: dpa
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Bayern
18.10.2014
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Der Zusammenschluss der Mobilfunkkonzerne Telefónica Deutschland (O2) und E-Plus hat für die Beschäftigten drastische Folgen. Am Freitag wurden sie darüber informiert, dass in den kommenden Jahren 1600 Stellen gestrichen werden sollen. Den betroffenen Mitarbeiter sollen Abfindungen angeboten werden, teilte das Unternehmen in München mit. "Betriebsbedingte Kündigungen sollen soweit möglich vermieden werden."

Der Stellenabbau trifft sowohl Telefónica Deutschland mit Sitz in München als auch E-Plus in Düsseldorf. "Hier geht es insbesondere um die Streichung von Doppelfunktionen", erklärte das Unternehmen. Einen weiteren großen Standort hat Telefónica in Hamburg. Alle drei Standorte sollen aber weiterhin erhalten bleiben. Insgesamt hat der Konzern 9100 Arbeitsplätze. Größter Standort des Unternehmens ist die Zentrale in München mit derzeit rund 2600 Mitarbeitern. In Düsseldorf, dem E-Plus-Standort, arbeiten rund 1000 Menschen, in Hamburg 700. Seit Anfang Oktober ist E-Plus eine 100-prozentige Tochter von Telefónica Deutschland, die wiederum zum spanischen Telefonkonzern Telefónica gehört. Durch den Zusammenschluss mit E-Plus war Telefónica Deutschland gemessen an den Kundenzahlen zum größten Mobilfunkkonzern Deutschlands aufgerückt und hatte T-Mobile und Vodafone hinter sich gelassen.
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