Vor Kfz-Lehre Berufsbild im Praktikum überprüfen

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Bayern
20.02.2016
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(dpa/tmn) Wer eine Lehre in der Kfz-Branche absolvieren will, macht vorab am besten ein Praktikum. Die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker ist gerade bei Männern sehr beliebt – doch mancher hat falsche Vorstellungen. „Die Ausbildung ist durch die technische Entwicklung sehr anspruchsvoll geworden“, sagt Claudia Kefferpütz. Sie ist Referentin in der Abteilung Berufsbildung beim Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe. Ein sehr gutes Verständnis in dem Bereich sei deshalb ein Muss. Das bedeute aber nicht, dass Jugendliche einen bestimmten Schulabschluss haben müssen. „Wichtig ist eine Faszination für Autos und es braucht gute Noten im Bereich Technik, Physik, Mathe und Deutsch“, betont Claudia Kefferpütz. Anders als etwa das Handwerk habe die Kfz-Branche derzeit noch keine Probleme, Azubis einzustellen. „Es gibt allerdings in einigen Regionen das Problem, ausreichend qualifizierten Nachwuchs zu finden“, erklärt Claudia Kefferpütz. Neben der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker existieren in der Kfz-Branche etwa die Ausbildung zum Automobilkaufmann oder zum Fahrzeuglackierer. Zahlenmäßig ist die Ausbildung zum Kfz-Mechatronkker die bedeutendste: 2015 entschieden sich 20 709 Auszubildende neu dafür. Eine Ausbildung zum Automobilkaufmann begannen 4599 Lehrlinge, beim Fahrzeuglackierer waren es 2331. Insgesamt stieg die Zahl der Azubis 2015 im Vergleich zu 2014 um 2,5 Prozent.

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