Warnstreiks bei der Post

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Bayern
17.04.2015
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Bei der Deutschen Post stehen die Zeichen auf Arbeitskampf: Am Donnerstag haben Beschäftigte in Paket- und Brief-Sortierzentren zunächst in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie in Berlin und Brandenburg für 24 Stunden die Arbeit niedergelegt. Nach und nach sollten andere Bundesländer hinzukommen. Kunden müssen sich deshalb auf Verzögerungen bei der Zustellung einrichten.

Damit protestieren die Beschäftigten gegen den Stillstand bei den Tarifverhandlungen über kürzere Arbeitszeiten. Knackpunkt ist der Aufbau von regionalen Gesellschaften in der Paketzustellung, bei denen die Beschäftigten zu niedrigeren Löhnen bezahlt werden. Darin sieht Verdi einen Bruch bestehender Vereinbarungen und fordert für 140 000 Beschäftigte eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden mit vollem Lohnausgleich. Das lehnt die Post ab. Sie will über den Lohnausgleich erst sprechen, wenn Verdi ihre Entgelt-Forderung für die anstehenden Verhandlungen über den Haustarifvertrag auf den Tisch gelegt hat.
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