Wirtschaftsministerin Ilse Aigner dankt Schott für Investition und Innovation
Bekenntnis zur Oberpfalz

Unterwegs zur neuen Palettieranlage der Schott AG in Mitterteich: Dr. Patrick Markschläger, Ilse Aigner und Standortleiter Stefan Rosner (von links). Bild: jr
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Bayern
29.04.2016
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Im großen Schott-Konzern spielt Mitterteich eine Hauptrolle. Gleich nach Mainz. Das hört die bayerische Wirtschaftsministerin nicht nur gerne, Ilse Aigner weiß auch warum.

Mitterteich. "Die Schott AG ist innovativ unterwegs", bestätigte sie am Freitag bei einem Kurzbesuch. "Arbeitsplätze wurden gesichert und neue geschaffen." In der industriellen Fertigung von Glasröhren sah sie Zeichen für weiteres Wachstum.

Standortleiter Stefan Rosner blickte kurz auf die Geschichte des Werks Mitterteich zurück, an dem seit 133 Jahren Glas und Spezialglas produziert werden. "Wir haben hier die Qualitäts- und die Marktführerschaft." Jährlich verlassen mehr als 100 000 Tonnen Rohr das Werk Mitterteich, erwirtschaftet von einer Mannschaft von 1200 Mitarbeitern. "Wir sind wettbewerbsfähig und zukunftssicher", dankte Rosner der Staatsregierung für die finanzielle Unterstützung bei den Projekten am Standort. Dank galt auch dem Landkreis und der Stadt, für die stets wohlwollende Begleitung. Rosner verhehlte nicht, dass die eng gesteckten Bauziele schon sportlich waren.

Schott-Vorstand Dr. Frank Heinricht aus Mainz betonte, dass Glas ein jahrhundertealter Werkstoff ist. Kurz gab er Einblick in die vielfältige Produktpalette und deren Herstellung. In Mitterteich werden hauptsächlich Glasrohre für die Pharmaindustrie gefertigt. Den Gesamtumsatz des Schott-Konzerns bezifferte der Vorstand auf jährlich rund zwei Milliarden Euro. Dabei erfuhren die Gäste, dass Mitterteich nach Mainz der zweitgrößte Standort im Konzern ist. In den vergangenen fünf Jahren seien hier mehr als 100 Millionen Euro investiert worden, vor allem in den Ausbau und die Modernisierung der Fertigung. Ausdrücklich dankte der Vorstandssprecher dem Bayern für die gewährten Fördermittel.

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner zeigte sich überzeugt, dass nicht zuletzt wegen der hohen Investitionen der Standort Mitterteich vor einer positiven Zukunft steht. "Das ist ein eindeutiges Bekenntnis zum Standort in der Oberpfalz." Aigner wusste, dass in Bayern rund 12 000 Menschen in der Glasindustrie beschäftigt sind, zehn Prozent davon allein in Mitterteich. In der Unterstützung des Freistaates sah sie ein Signal für die Regionalförderung. In den vergangenen fast zwei Jahrzehnten seien mehr als 20 Millionen Euro an Förderung ins Unternehmen geflossen. "High-Tech-Innovationen machen unseren bayerischen Wirtschaftsstandort aus. Sie setzen hier auf eine Zukunftsbranche." Überhaupt sah Ilse Aigner die Region prächtig entwickelt. "Vor einigen Jahrzehnten sah es hier noch nicht so positiv aus."

Im Anschluss besichtigten die Gäste die neue Palettieranlage und blickten in die hochtechnisierte Rohrwanne 19. Interessiert ließ sich Ilse Aigner v alles erklären. Nach gut einer Stunde war der offizielle Teil auch schon wieder vorbei, ehe sich die Gäste bei Fingerfood stärkten.
Mitterteich spielt nach Mainz die Hauptrolle.Schott-Vorstand Dr. Frank Heinricht
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