Wohncontainer: Nachfrage steigt

In Köpenick sollen Flüchtlinge in einem Containerdorf untergebracht werden. Bei den Herstellern der Notunterkünfte steigt derzeit die Nachfrage. Bild: dpa
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Bayern
14.07.2015
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Der große Zustrom an Flüchtlingen lässt beim Anbieter Zeppelin die Nachfrage nach Wohncontainern für Notunterkünfte anziehen. Hinzu komme der gestiegene Platzbedarf von Kindertagesstätten und Schulen, sagte eine Unternehmenssprecherin am Montag in Garching bei München. Zeppelin bietet Container zum Verkauf oder zur Langzeitmiete an und erstellt schlüsselfertige Bauten. "Derzeit können wir die Nachfrage noch bedienen", sagte die Sprecherin. Mit einem Bestand von rund 18 000 Containern ist das Unternehmen einer der großen Anbieter in diesem Geschäftsfeld in Deutschland. Die Hamburger Behörden hatten auf eine bundesweite Verknappung von Containern und Zelten durch den ansteigenden Flüchtlingsstrom hingewiesen. Es herrsche "im gesamten Bundesgebiet eine extreme Nachfrage", und es gebe entsprechend hohe Preise, sagte Innensenator Michael Neumann (SPD) dem "Hamburger Abendblatt" (Montagsausgabe).
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