Ausbau des Digitalfunknetzes
Lückenschluss beim Digitalfunk

Wirtschaft
Bayern
13.04.2016
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Beim Ausbau des Digitalfunknetzes für Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste werden heuer die letzten weißen Flecken in Bayern getilgt. Zu diesen gehört auch die nördliche Oberpfalz, wo die Insolvenz eines Projektpartners zu Verzögerungen geführt hatte. Das kündigte der zuständige Innenstaatssekretär Gerhard Eck (CSU) im Landtag an. Bis auf einige unbewohnte Gegenden in den Alpen soll das Netz dann überall in Bayern funktionsfähig sein. Eck sprach von einer Abdeckung von 96 Prozent der bayerischen Landfläche. Der Digitalfunk ersetzt das veraltete analoge Netz und bietet neben einer verbesserten Sprachqualität auch die Möglichkeit zur Datenübertragung. Die Kosten für die Einführung und den Betrieb bis vorerst 2021 bezifferte Eck auf 1,1 Milliarden Euro. Die Umsetzung war in den vergangenen Jahren aus technischen wie organisatorischen Gründen immer wieder ins Stocken geraten. Streit hatte es vor allem um die Standorte der insgesamt 879 nötigen Funkmasten gegeben. Zudem hat sich der Kostenrahmen gegenüber ersten Schätzungen fast verdoppelt. Eck räumte "Einstiegsprobleme" ein. "Wir waren in Bayern mit der Entwicklung nicht immer an der Spitze, inzwischen aber sind wir der Maßstab für andere Länder", sagte er.
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