Sportartikelhersteller
Branche hofft auf gutes Jahrmit Sportartikeln

Wirtschaft
Bayern
18.01.2016
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München. 2016 könnte für die Sportartikelhersteller ein sehr gutes Jahr werden. Weltweit sei ein Umsatzplus bis zu einem zweistelligen Prozentbereich möglich, sagte der Präsident des Weltverbandes der Sportartikelindustrie, Frank A. Dassler, am Mittwoch in München vor dem Auftakt der Messe Ispo. Grund sind unter anderem große Sportereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich sowie die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Sorgen bereiten der Branche aber mögliche Einschränkungen von Sportevents wegen der Angst vor Terroranschlägen.

"Auf politische Entscheidungen haben wir wenig Einfluss, doch sie können unser Geschäft negativ beeinflussen", sagte Dassler. Auf der Ispo zeigen von Sonntag an mehr als 2600 Aussteller ihre Neuheiten. Einige der ganz großen Namen sind allerdings nicht dabei: Puma, Nike und Adidas suchen die Besucher auf der Messe vergeblich. Sie bleiben der Ispo seit Jahren fern.

Großes Thema sind auch heuer Fitness-Armbänder und Computer-Uhren, mit denen die körperliche Aktivität gemessen wird. "Die Produkte und Anwendungen in diesem Bereich entwickeln sich in atemberaubendem Tempo", sagte Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München. Aber auch der Wintersport beschert Herstellern und Handel immer noch gute Geschäfte. Allerdings verlagert sich das Geschäft zeitlich: Während Wintersport-Artikel früher vor allem zwischen Oktober bis Dezember gekauft wurden, sind es nun die Monate Januar bis April.
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