Trotz wirtschaftlichem Gegenwind
Siemens erhöht Gewinnprognose

Wirtschaft
Bayern
25.01.2016
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München. Für Siemens läuft es trotz des wirtschaftlichen Gegenwinds in vielen Teilen der Welt besser als erwartet. Der Münchener Industriekonzern hat nach einem starken Jahresauftakt seine Gewinnprognose angehoben. "Wir haben ein starkes Quartal geliefert und sind mit der Umsetzung unserer Vision 2020 auf gutem Weg", sagte Konzernchef Joe Kaeser am Montagabend.

Je Aktie rechnet das Management im Geschäftsjahr 2015/16 nun mit einem Gewinn von 6,00 bis 6,40 Euro, wie das Dax-Unternehmen überraschend vor der Hauptversammlung am Dienstag mitteilte. Bislang waren 5,90 bis 6,20 Euro geplant. Zuletzt hatten der niedrige Ölpreis und eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums in China auch viele Unternehmen in Deutschland skeptischer in die Zukunft blicken lassen.

Grund für die Zuversicht bei Siemens ist das bessere Abschneiden im ersten Geschäftsquartal von Oktober bis Dezember: Dank Großaufträgen aus Europa und Afrika stieg der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als ein Viertel auf 22,8 Milliarden Euro. Der Umsatz kletterte um 8 Prozent auf 18,89 Milliarden Euro.

Siemens baut derweil weiter um: Für 970 Millionen US-Dollar schluckt der Konzern den Simulationssoftware-Anbieter CD-adapco. Die Software-Firma erwirtschaftete den Angaben zufolge zuletzt mit gut 900 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von knapp 200 Millionen Dollar.
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