Alles im Lot

Lokales
Bechtsrieth
13.06.2015
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Bei der Sanierung der Pirker Straße geht es voran. Derzeit werden die 420 Meter vom westlichen Ortsende bis zur Gemeindegrenze erneuert. Die 700 Meter durch Trebsau folgen im günstigsten Fall im kommenden Jahr.

Die Gemeindeverbindungsstraße dient auch als Zubringer zu den land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken. "Kaputte Bankette, Risse im Asphalt, schwacher Unterbau und nicht mehr ausreichende Tragfähigkeit, Spurrinnen, große Flickstellen, eine Entwässerung durch die höheren Feldraine an den Seiten, das war der Zustand, der ein Handeln erforderlich machte", zitierte Bürgermeister Gerhard Scharl aus dem Bericht des Weidener Ingenieurbüros König.

Wie Planer Michael Wenning erklärt, wird die Straßenhöhe beim Vollausbau angeglichen. Die neue Fahrbahnbreite beträgt 4,50 Meter mit einem beidseitigen 75 Zentimeter breiten Bankett. Die Feldzufahrten werden mit Bitumen befestigt, die schadhaften Felddurchlässe durch Betonleitungen ersetzt sowie die Seitengräben neu profiliert. Die Straße selbst erhält nach dem Unterbau eine 14 Zentimeter hohe Bitumen-Tragschicht und eine 4 Zentimeter hohe Deckschicht. Den Bau erledigt die Firma Rädlinger aus Selbitz für 146 000 Euro. "Davon sind 140 000 Euro förderfähig", stellt Bürgermeister Scharl fest. Als Bauzeit waren zwei Monate angedacht. Die Planung hört natürlich nicht vor Trebsau auf. Dort beginnt der Hauptteil der Trasse, die 700 Meter lange Ortsdurchfahrt. "Baubeginn könnte 2016 sein, wenn bis dahin eine Förderung sichergestellt ist", hoffte Bürgermeister Scharl. Allerdings werden sich auch die Anlieger an den Kosten beteiligen müssen.
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