Bechtsriether packen an

Bechtsrieth feierte am Sonntag das 50. Weihejubiläum des Gotteshauses. Ein langer Kirchenzug eröffnete den Festtag. Bild: fz
Lokales
Bechtsrieth
13.07.2015
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Vor 50 Jahren weihte Diözesanbischof Rudolf Graber die Kirche in Bechtsrieth. Am Sonntag war der ganze Ort auf den Beinen, um das Jubiläum dieses Ereignisses zu feiern.

"Die Hemdsärmeligkeit mit der die Bechtsriether ihre Kirche bauten, kann wegweisend sein", predigte Pfarrer Thomas Stohldreier. Den Geist und Zusammenhalt von damals wünschte er allen heute.

Der Festtag begann mit dem Kirchenzug, den die Blaskapelle Flossenbürg anführte. Pfarrgemeinderatssprecher und Organisator des Jubiläums Alfred Wulfänger folgte und hinter ihm die auf Schultern getragene Statue des Kirchenpatrons "hl. Josef der Arbeiter" sowie Pfarrer Stohldreier, Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer und Studiendirektor a. D. Albert Schlaffer. Der Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Gemeinderat mit Bürgermeister Josef Scharl und Altbürgermeister Hans Götz sowie die Vereine mit ihren Fahnen schlossen sich an.

Beim Festgottesdienst hob Pfarrer Stohldreier heraus, dass man damals erkannt habe, dass man ohne Kirche nicht sein könne. "Zugleich seid Ihr die lebendigen Steine dieser Kirche", sagte er zu den Gottesdienstbesuchern. Ein Geist, von Gott getragen, hat vor 50 Jahren hier Einzug gehalten. Und wie vor einem halben Jahrhundert, ist auch diese Kirche heute das geistliche Zentrum, das auch für die moderne Generation einladend ist. Großer Gott, lass uns dein Haus stets in Ehrfurcht betreten und darin Geborgenheit finden", bat der Pfarrer. Stohldreier ging auf die anstehende Sanierung des Kirchplatzes ein, der zu einem Mulitfunktionsplatz umgestaltet wird.

Den Festgottesdienst umrahmte der Kirchenchor Schirmitz/Bechtsrieth. Bürgermeister Scharl betonte, dass das Weihejubiläum auch ein Fest für die politische Gemeinde sei. Der Gemeindechef lobte, dass Bechtsriether und Trebsauer beim Bau Enormes geleistet haben.

Der Gemeindechef sprach das Engagement der Kirche an, wenn es um entscheidende Belange wie den Kindergartenbau oder den Bau der Kinderkrippe ging. Bei der Kirchplatzgestaltung könne sich die Gemeinde revanchieren. Das Vorhaben wird in die Dorferneuerung aufgenommen und die Umgestaltung deshalb mit einem fünfstelligen Betrag gefördert. Scharl überreichte eine Spende.
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