Freistaat sagt: 30 Megabyte reichen - Straßenausbau verschiebt sich
Kein schnelleres Internet

Lokales
Bechtsrieth
01.09.2015
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Auf einer Seite wollen die Trebsauer den Ausbau der Pirker Straße durch den Ort. Die Anlieger an der Ortsstraße sind aber nicht begeistert wegen der Straßenausbaubeiträge. Bürgermeister Gerhard Scharl informierte in der Gemeinderatssitzung, dass hierfür die Antragstellung auf Förderung kurzfristig bis 1. September erforderlich gewesen wäre.

Die Gemeinde habe sich dem Termin auch gestellt, aber dann gemerkt, dass sie das zeitlich mit den ganzen Planungen und Kostenberechnungen durch ein Ingenieurbüro nicht schultern kann. Aus diesem Grund verschiebt die Gemeinde die Planung ins Jahr 2016 mit der Beantragung der Baumaßnahme für 2017.

Eine erste Anliegerversammlung soll laut Bürgermeister noch heuer über die Bühne gehen. Scharl als Verfechter der optimalen Breitbandversorgung war nicht erfreut über die Mitteilung der Regierung, die er den Gemeinderäten eröffnete. Frühzeitig war die Kommune ins Antragsverfahren für den weiteren Breitbandausbau eingestiegen. Bechtsrieth ist bereits mit 30 Megabyte versorgt und darum fällt es aus der Förderung heraus. Michael Ederer merkte kritisch an, dass der Freistaat eine Versorgung bis 100 Megabyte hinausposaunt und "uns sagt man, dass die 30 Megabyte für das kleine Dorf reichen". Ederer sagte das aber auch vor dem Hintergrund, dass er das gleichnamige Ingenieurbüro in Bechtsrieth hat. Bei umfangreichen Aufträgen stoßen die bisherige Kapazität seines Internets an Grenzen.
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