Viel Grün vor Gotteshaus

Gepflasterte Wege führen auf dem von viel Grün dominierten künftigen Kirchplatz zum Haupteingang von St. Josef. Grafik: NT/AZ
Lokales
Bechtsrieth
09.01.2015
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Was lange währt, wird endlich gut. Dies trifft auf die geplante Neugestaltung des Kirchplatzes zu.

"Seit zehn Jahren ist die Umgestaltung des Areals um die Kirche Diskussionsthema", berichtete Alfred Wulfänger als Sprecher der Kirchenverwaltung, zu der auch Herbert Kick und Bernhard Neubauer gehören. Ganze Teerstücke fehlen, das Betonpflaster hat sich gesenkt, und so müssen die Gläubigen bei Regen um die Pfützen herumstolzieren.

Das Areal dient zudem als Festmeile für Weihnachtsmarkt und andere Feiern der Pfarrei, des Kindergartens und von Vereinen. "Wegen anderer Maßnahmen haben wir den Kirchplatz immer wieder zurückgestellt", sagte Wulfänger. Die Initialzündung, die Sache intensiv anzugehen, kam 2013 mit der Dorferneuerung. "Da wollten wir mit dabei sein und mit einem neuen Kirchplatz das Gesamtbild des Ortes bereichern."

Mit dem Planungsbüro Ederer stieg man in die Planungsphase ein. Diplomingenieur Michael Ederer legte drei Entwürfe vor, von denen das Gremium sich gleich auf einen als Basis einigte. Im August 2014 lag der Eingabeplan vor, den die Diözese jetzt positiv beschied.

"Ich muss sagen, wir haben lange geplant. und es gab etliche Punkte zu klären", sagte Pfarrer Thomas Stohldreier. "Ein zweckmäßiges, ökonomisches und zeitgemäßes Aussehen wird der Kirchplatz bekommen und sich als Schmuckstück in die Dorferneuerung einfügen." Es werde Zeit, dass es losgehe. "Wir können langsam der Verkehrssicherungspflicht nicht mehr nachkommen."

Der Kirchplatz werde ein Areal, das vor dem Gotteshaus liege, es aber auch seitlich umschließe, erläuterte Wulfänger. Von der Hauptstraße führe ein breiter Hauptweg zur Kirche. Links und rechts daneben sorgten viel Grün mit Bäumen und Sträuchern für eine parkähnliche Anlage mit Ruhebank. Der Prozessions- und der Verbindungsweg zum Pfarrheim seien integriert.

Auf der einen Seite sei ausreichend Platz, ein Festzelt für Veranstaltungen aufzustellen, so Wulfänger weiter. Gleich am Zugang von der Hauptstraße würden zudem direkt an der Straße zwölf befestigte Parkplätze angelegt und rechts neben dem Kircheneingang ein Stellplatz für Behinderte. "Ein Ort zum Verweilen, der Begegnung und auch zum Feiern", skizziert Wulfänger den neuen Kirchplatz.

Auf 180 000 Euro belaufen sich die Baukosten. Das Ordinariat hat eine Förderung in Höhe von 70 000 Euro zugesichert. Inwieweit es Mittel über die Dorferneuerung gibt, wird sich noch herausstellen. Im Frühjahr soll die Ausschreibung erfolgen. Dann können die Arbeiten starten.
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