Wasser bald teurer
Auch Bechtsriether müssen für Leitungsbau in Trebsau zahlen

Politik
Bechtsrieth
30.07.2016
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In der Gemeinderatssitzung legte Bürgermeister Gerhard Scharl etliche Zahlen auf den Tisch. Voraussichtlich werden die Kanalbaumaßnahmen in Trebsau 797 000 Euro und der Wasserleitungsbau 520 600 Euro kosten.

Der Gemeinderat hat sich entschieden, die Investitionen für die Wasserversorgung über die Verbrauchsgebühren umzulegen. Bei den Kanalbaumaßnahmen entschieden sich die Räte für Verbesserungsbeiträge im Verhältnis 40 Prozent auf die Grundstücks- und 60 Prozent auf die Geschoßfläche. Dies ergibt 78 Cent für den Quadratmeter Grundstücks- und 3,14 Euro für den Quadratmeter Geschossfläche.

Dies ist die Grundlage für die Bescheide, die alle Anwesen in der Gemeinde bekommen werden, da Trebsau und Bechtsrieth eine Abrechnungseinheit bilden. Scharl sagte, dass nach seiner Rechnung auf ein durchschnittliches Wohnhaus etwa 1300 Euro entfallen. Bereits im Frühjahr wird das Rathaus Vorausleistungsbescheide in Höhe von 80 Prozent versenden. Der Rest folgt, wenn die Kosten endgültig feststehen.

Neues Feuerwehrauto


Für Neuerschließungen belaufen sich die Beiträge dann auf 2,31 Euro für den Quadratmeter Grundstücks- und 7,74 Euro für den Quadratmeter Geschossfläche. Einstimmigkeit herrschte auch darüber, dass die Feuerwehr ein neues Fahrzeug bekommen soll. Das alte hat über 20 Jahre auf dem Buckel. Ersatzteile seien kaum mehr zu kriegen. Nun soll es ein LF 10m werden. Es würde zwischen 250 000 Euro und 270 000 Euro kosten.

Scharl betonte, dass dafür seit 2014 jährlich 50 000 Euro Rücklagen eingestellt wurden. Scharl schlug vor, das Auto gemeinsam mit Kohlberg zu bestellen. Die Marktgemeinde will das gleiche Fahrzeug. Beim gemeinsamen Einkauf ist eine höhere Förderung drin nämlich 80 000 Euro pro Wehr. Daneben stand der Antrag der Feuerwehr zur Übernahme der Kosten für vier Führerscheine der Klasse C für das neue Löschfahrzeug auf der Agenda. Hierzu erläuterte Kommandant Matthias Wirth, dass derzeit zehn Mann diese Erlaubnis haben.

Zudem plädierte Wirth für die Übernahme der Kosten für die Verlängerung der Fahrerlaubnis C für Führerscheininhaber über 50 Jahre. Sie kostet pro Kopf 300 Euro. Die Gemeinderäte sprachen sich einstimmig dafür aus, ebenso wie für die Übernahme der vier Neuführerscheine mit Pflichtstunden und Gebühren von 1850 Euro pro Mann. Mehrstunden werden nicht übernommen.
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