Einweihung des neuen Kirchplatzes
Offen nach außen hin

Bei der Segnung des neuen Kirchplatzes betonte Pfarrer Thomas Stohldreier, dass der Zugang auch die Straße zur Kirche für die Gläubigen ist. Bild: fz
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Bechtsrieth
12.07.2016
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Die Öffnung der Kirche ins Dorf hinein zu den Menschen ist die Philosophie der Kirchplatzsanierung in Bechtsrieth. Dabei ist der nicht nur der Platz vor der Kirche. Er erfüllt mehrere Funktionen.

Mit der Einweihung am Sonntag wurde der Kirchplatz nach seiner Sanierung und Neugestaltung offiziell seiner Bestimmung übergeben. Nach dem Kirchenzug der Vereine, Gemeinde- und Kirchenvertreter zelebrierte Pfarrer Thomas Stohldreier den Festgottesdienst, den die "Blaskapell'n Flossenbürg" und der Kirchenchor Bechtsrieth/Schirmitz feierlich umrahmten.

Schöne Parkanlage


Beim Festakt auf dem Kirchplatz sprach Pfarrer Stohldreier von einem großen Tag der Filialgemeinde. Der Geistliche zeigte sich dankbar, dass er eine Gemeinde um sich hat, die weiß, wie man solche Dinge machen kann. Den beteiligten Firmen und Baumeister Hans Schieder bescheinigte er gute Arbeit und beste Kooperation. So sei eine Parkanlagen in schönster Lage mit Blick ins Dorf hinein entstanden. Pfarrgemeinderatssprecher Alfred Wulfänger betonte: "Das Warten hat sich gelohnt, wenn man nun das Ergebnis sieht, das durch ein konstruktives Zusammenwirken aller zustande gekommen ist." Bürgermeister Gerhard Scharl sprach die Anerkennung der politischen Gemeinde zu dieser Neugestaltung aus. "Offen nach außen hin", das entspricht der Kirche.

Scharl ging auf weitere Funktionen des Kirchplatzes, wie als Festplatz für Pfarrfeste und für den anliegenden Kindergarten, ein. Deshalb hatte sich die Gemeinde entschlossen, den Kirchplatz ins Dorferneuerungsprogramm aufzunehmen. Diese Maßnahme ist die Erste in Dorferneuerung. Abteilungsleiter Willi Perzl vom Amt für ländliche Entwicklung stellte fest, dass Kirchplätze nicht irgendwelche, sondern ganz spezielle Plätze in einem Ort sind.

Kirchplatz macht Anfang


Eine Dorferneuerung, die mit dem Kirchplatz beginnt, war für Perzl auch eine Seltenheit. Die Mehrfachnutzung, vor allen Dingen durch den Kindergarten, aber auch für Veranstaltungen, war für die Dorferneuerung ein Aspekt, sich hier zu beteiligen. Perzl sprach von einer hervorragenden Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen und hoffte, dass der Kirchplatz das Signal für eine gut verlaufende Dorferneuerung sein wird.

Mit dabei war auch die Kirchenverwaltung. Vertreter Ernst Lenk senior begrüßte Kirchenverwalter Herbert Kick und dankte für die gute Zusammenarbeit. Kick stellte vor allen Dingen den barrierefreien Zugang zur Kirche heraus. Nach der Segnung stellte sich der Zug am Pfarrheim Richtung Festzelt auf, wo sich nahtlos das Pfarrfest anschloss.
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