Feuerwehr keine Nachwuchssorgen

Heinrich Gleißner (Mitte) und Johann Ziegler (Dritter von rechts) sind die neuen Ehrenmitglieder der Feuerwehr Bechtsrieth. Bild: fz
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Bechtsrieth
14.03.2016
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Wo andere Feuerwehren händeringend um den Nachwuchs kämpfen, können sich die Bechtsriether vor Anfragen kaum noch retten. Die "Löschis" für Kinder gibt es schon seit zehn Jahren.

Sogar von auswärts kommen laut Kommandant Matthias Wirth Anmeldungen für die Kinderfeuerwehr "Löschis". Aber die Zahl ist auf 15 Mitglieder beschränkt. Während andere Wehren kaum junge Mitglieder finden, können die Bechtsriether Jubiläum mit ihren jungen Feuerwehrkameraden feiern. An zehn Übungen und Unterrichten unter Regie von Ralf Reinold, Martin Knorr und Karin Argauer nahmen die Kinder teil.

22 Einsätze


Von "einer Feuerwehr auf hohem Niveau", sprach Wirth auch über die älteren Kameraden. 2015 wurde die Wehr zu 22 Einsätzen gerufen, bei denen 148 Dienstleistende halfen. Das bedeute eine Erhöhung um acht Einsätze zum Vorjahr. Das Spektrum sei unterschiedlich gewesen. "Wir sind zu acht Bränden gefahren, hatten 17 technische Hilfeleistungen, darunter ein tödlicher Unfall auf der Bundesstraße 22 sowie einen Motorrad- und weiteren Autounfall", sagte Wirth.

Dazu kamen zwei Brandmeldungen im HPZ Irchenrieth sowie vier Insektennotdienste. Ein Chemieunfall bei Constantia Hueck Folien war ebenfalls dabei.

Die Atemschutzgruppe um Christian Göbel, Martin und Rainer Knorr umfasst zwölf Atemschutzträger, die neun Übungen absolvierten. Aktiv sei auch die Damengruppe, für die heuer ein Leistungszeichen ansteht, sowie die Jugendfeuerwehr mit den Leitern Andreas Hoch und Paul Engel. "Wir planen die Anschaffung des neuen Feuerwehrautos und das mit Verbund mit der Feuerwehr Kohlberg", informierte Wirth. Eine LF 10 soll es werden. Dies sei die beste Lösung für Gemeinde und Feuerwehr.

Geld von der Gemeinde


Vorsitzender Thomas Bausch berichtete vom Vereinsgeschehen. Das Sommernachtsfest sei ein Renner gewesen, ebenso wie der Zoigl-Dämmerschoppen. Michael Argauer merkte im Kassenbericht an, dass das Jahr mit 478 Euro Minus schloss, was der Kassenstand leicht verkrafte. Bürgermeister Gerhard Scharl hob heraus, dass die Feuerwehr neben ihrem aktiven Dienst sehr viel zum gesellschaftlichen Leben beiträgt und die Jugend gut eingebunden ist. Die Gemeinde stellt in diesem Jahr 15 600 Euro für die Ausrüstung bereit und hat zudem eine Rückstellung von 50 000 Euro für das Löschfahrzeug vorgenommen.

Auf Vorschlag des Verwaltungsrats ernannten die Mitglieder Heinrich Gleißner und Johann Ziegler für deren Verdienste zu Ehrenmitgliedern.
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