Gemeinde lässt Wasserleitungs- und Kanalnetz sanieren
Wasser- und Abwassergebühren steigen

Vermischtes
Bechtsrieth
06.05.2016
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1,4 Millionen Euro investiert die Gemeinde Bechtsrieth in die Sanierung des Wasserleitungs- und Kanalnetzes sowie den Anschluss an die Steinwaldgruppe. Zur Umlegung der Summe fand der Gemeinderat eine zweigeteilte Lösung.

Wie Bürgermeister Gerhard Scharl berichtete, stehen die Sanierungen des Wasserleitungs- und Kanalnetzes in Trebsau in der Pirker Straße, Brunnenstraße, Fasanenweg, die Anbindungen Mühlweg und Falkenweg sowie dem Hauptsammler an. Da es sich um kostendeckende Einrichtungen handelt, müssen die Investitionskosten entweder durch Verbesserungsbeiträge oder über die Gebühren refinanziert werden. Das sind für den Kanalbau 880 951 Euro und für den Wasserleitungsbau 520 627 Euro. Darin sind 120 000 Euro für den Anschluss an die Wasserversorgung der Steinwaldgruppe enthalten.

Wie Scharl ausführte, würden sich, bei der Umlage auf die Gebühren pro 100 000 Euro Baukosten, die Verbrauchsgebühren beim Wasser um zehn Cent pro Kubikmeter und beim Abwasser um elf Cent pro eingeleiteten Kubikmeter Abwasser für die nächsten 40 Jahre erhöhen. Bei der Umlage der Baukosten per Verbesserungsbeiträge erfolgt dies auf alle Grundstückseigner im Gemeindegebiet über die Grundstücks- und Geschoßfläche. Nach einer sachlichen Diskussion einigte man sich einstimmig darauf, dass die Kanalbaumaßnehmen über Verbesserungsbeiträge umgelegt werden. Ob auf eine oder mehrere Raten, steht noch nicht fest.

Für die Wasserleitungsmaßnahmen einschließlich des Anschlusses an die Steinwaldgruppe von 520 627 Euro erfolgt die Umlage über die Verbrauchsgebühren. Genannte zehn Cent werden bei der nächsten Gebührenkalkulation berücksichtigt. Einigkeit herrschte auch bei der Festlegung des Regelquerschnitts für die Erneuerung der Pirker Straße in Trebsau. Nach Scharls Ausführungen wurde im Vorentwurf von einer überfahrbaren Breite von 5,50 Meter ausgegangen, weil es sich um die förderfähige Mindestbreite handelt.

Nach Gesprächen mit der Polizei, Busunternehmern und Anliegern wird als Konsens vorgeschlagen, eine Fahrbahnbreite von 6,10 Meter festzulegen. Hier sei es möglich, dass sich sogar zwei Busse begegnen können und auch der landwirtschaftliche Verkehr keine Einschränkungen hinnehmen muss. Der Bürgermeister bewertete die 6,10 Meter als sicherheitsrelevant, aber auch als Verkehrsberuhigung. Zudem bleibe der dörfliche Charakter erhalten.
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