Gutachten für Bechtstiether Wald
Alles für den Baum

Forstamtmann Albert Urban (links) überreichte Bürgermeister Gerhard Scharl das Leitbuch, wie der Gemeindewald die nächsten zehn Jahre richtig zu bewirtschaften ist. Bild: fz
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Bechtsrieth
25.02.2016
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Die Gemeinde Bechtsrieth hat einen Hektar Gemeindewald, der sich auf drei Flächen verteilt. Er besteht zu 80 Prozent aus Fichten und Kiefern, 20 Prozent ist Laubwald. Das sind die zentralen Aussagen des forstlichen Gutachtens, das Forstamtmann Albert Urban der Forstdienststelle Irchenrieth an Bürgermeister Gerhard Scharl übergab.

Es dient als Leitfaden für die Waldbewirtschaftung. Enthalten ist eine Empfehlung der laufenden Durchforstung, um Stabilität und Qualität zu erhöhen. Ziele der Pflegemaßnahmen seien stärkeres Holz sowie die Naturverjüngung, da die Fläche keine große Anpflanzaktion hergibt. Der Hiebsatz, also Zuwachs, wird mit 30 Festmetern angegeben.

Wegen des Klimawandels ist die Vermehrung des Laubwaldanteils wichtig. "Nach dem Bayerischen Waldgesetz sind Gemeindewälder nicht nur auf Ertrag, sondern ökologisch zu bewirtschaften", betonte Urban. Der Bechtsriether Wald sei nährstoffarm und mit wenig Wasser versorgt. Wie er zu pflegen ist, steht in dem Gutachten.
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