Siedlergemeinschaft Bechtsrieth-Trebsau ehrt Preisträger
Regina Anzer blüht Platz eins

Die Siegerin des Blumenschmuckwettbewerbs, Regina Anzer (sitzend, Mitte), erreichte 48 von 54 möglichen Punkten. Bild. fz
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Bechtsrieth
27.10.2016
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16 Familien hatten sich am Blumenschmuckwettbewerb der Siedlergemeinschaft beteiligt. Sie tragen mit gepflegten Gärten und Anpflanzungen vor den Häusern das Jahr über zur Verschönerung von Bechtsrieth bei.

Klima ein Problem


"Gepflegte Gärten sind ein Aushängeschild", betonte Bürgermeister und Siedlervorsitzender Gerhard Scharl. Er ehrte beim Hutzaabend in der Stodlkneipe "Im Kreuth" die Gewinner, die das gesamte Jahr ihre Gärten pflegen.

Die Bewertung hatte Gartenfachberater Hermann Zierer übernommen. Kriterien waren der Gesamteindruck und die Aufteilung, der Pflegezustand der Gesamtanlage, die räumliche und pflanzliche Gestaltung, die Zusammenstellung der Balkon- und Blumenkästen sowie besondere Leistungen wie Gartenreich, Fassadenbegrünung, Hecken, Nistkästen und Gehwege. Die Maximalpunktzahl betrug 54 Punkte. Regina Anzer erreichte 48 und damit Rang eins.

Interessant für die 50 Mitglieder war der Vortrag des Gartenfachberaters für Kleingärten, Werner Huber. Der machte deutlich, dass der größte Fehler das Sparen beim Samen- oder Pflanzenkauf ist."Ein Problem für die Gartler wird das Klima", prophezeite er. Die Winter werden immer kürzer, die Sommer länger. Der Boden könne sich durch die Klimaerwärmung mit wenig Frost nicht ausreichend erholen. Deshalb sollte man auf die Wetterkapriolen reagieren. Huber empfahl, den Garten im Herbst nicht umzugraben, weil die Lebewesen nicht zur Ruhe kämen. Wenn, dann frühestens im Dezember.

Fruchtfolge einhalten


Oberstes Gebot sei, die Fruchtfolge einzuhalten. Wer Bio anbauen wolle, muss viele Kriterien einhalten. "Das beginnt schon beim Saatgut, geht über die Fruchtfolge bis hin zur organischen Düngung", informierte Huber. Bei einer von Christian und Beate Schlecht organisierten Tombola gab es viele Preise zu gewinnen.

Die PreisträgerErster Platz: Regina Anzer (48 Punkte). Zweiter Platz: Annemarie Kießling und Gerda Scholz (jeweils 46 Punkte). Dritter Platz: Petra Dobner, Monika Hirmer, Beate Schlecht und Bärbel Mundt (jeweils 40 Punkte). Auf den weiteren Rängen: Marianne Scheidler, Annemarie Scharl, Angela Schrepel, Manuela Baldauf, Sabine Ackermann, Christine Lunscher, Hermelinde Schmid und Margret Gruber. (fz)
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