Gemeinderäte des Bürgerblocks Birgland besuchen Riedelhof
Gesprächsforum im Bushäusl

Gemeinderäte des Bürgerblocks Birgland - im Bild (stehend, von links) Reinhard Franz und Jochen Kellner-Bodendörfer - trafen sich im Bushäusl in Riedelhof mit Bürgern zum Gespräch. Bild: sis
Politik
Birgland
08.08.2016
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Dinge, über die sich die Bewohner Riedelhofs ärgern, sind die unübersichtlichen Hausnummern oder auch die Anbindung ihres Orts ans Breitband, die sie noch nicht befriedigt. Sie sind aber auch bereit, selbst anzupacken und nannten ein konkretes Projekt.

Riedelhof. Zu einem Imbiss hatte der Bürgerblock Birgland die Bewohner der Ortschaft Riedelhof in ihr Bushäusl eingeladen. Erfreut zeigten sich die Gemeinderäte Cassandra Pickel, Reinhard Franz, Helmut Kölbel, Jochen Kellner-Bodendörfer und 2. Bürgermeister Reinhard Kohl, dass an die 30 Besucher kamen.

In lockerer Runde ging es um Themen der Gemeinde bis hin zur "großen" Politik. Angesprochen wurde die schlechte Ausschilderung der Straßen und Hausnummern, die für Rettungseinsätze in Riedelhof zum Bremsklotz werden könnten. Zur Abhilfe wurde eine Hinweistafel beantragt. Der Weg von der "Wach" nach Dickatshof sollte wenigstens soweit gepflegt werden, dass ihn Wanderer benutzen können.

Längerer Gesprächsbedarf bestand über die Erschließung der Ortschaft Riedelhof mit dem Breitband. Kritisiert wurde, dass die Haushalte zur Hälfte über einen Verteiler im Ort und zur anderen Hälfte über den Verteiler aus dem zwei Kilometer entfernten Ödhaag angeschlossen wurden. Die von der Firma Brandl Services versprochene Leistung von 50 000 kBit/s werde nicht erreicht.

Das Bushäuschen an der Kreuzung Riedelhof/Baumgarten hat schon viele Jahrzehnte auf dem Buckel. Mit etwas Unterstützung der Gemeinde würden es die Riedelhofer herrichten, boten sie an. 2. Bürgermeister Reinhard Kohl informierte, dass nach der Ersteigerung des Leinbergs durch die Gemeinde in Schwend wieder gebaut werden könne.

Der Besuch in Riedelhof solle nach den Worten Kohls zeigen, dass sich der Bürgerblock auch um die Randregionen in der Gemeinde Birgland kümmere. "Wir sind keine Gruppierung, die nur kurz vor den Wahlen auftaucht und dann nichts mehr von sich hören lässt", betonte er.
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