Sanierung bis Ende 2017
Krippen-Anbau: Jetzt drängt'’s

Politik
Birgland
21.11.2016
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Endlich geht es mit der größten Investition für das nächste Jahr voran: Die energetische und bauliche Sanierung sowie der Anbau von Krippen- und Kindergartenplätzen in Schwend ist auf dem Weg.

Schwend. Nach langer Vorbereitung steht die Planung und die Finanzierung durch staatliche Zuschüsse. Allerdings bleibt ein größerer Brocken für die Gemeinde übrig.

15 Kindergartenstellen


Als fachliche Gäste hieß Bürgermeisterin Brigitte Bachmann den Architekten Michael Flierl und seinen Mitarbeiter Andreas Bögerl im Gasthof Anni willkommen. Diese stellten die endgültige Planung und Finanzierung der Baumaßnahme vor. Dazu hatte die Bürgermeisterin vorab erläutert, dass die Anmeldefrist für Zuschüsse eingehalten wurde und nun die Erweiterung für fünf Krippenplätze und 15 Kindergartenstellen so rasch wie möglich in Angriff zu nehmen ist. Denn das bauliche Förderprogramm verlangt einen Bauabschluss bis 31. Dezember 2017.

Bei der gesamten Maßnahme wurden drei Fördertöpfe angezapft: Energetisch mit 90 Prozent, Anbau und Innensanierung je 50 Prozent. Von den Gesamtkosten mit etwa 900 000 Euro bleiben 405 000 Euro als Gemeindeanteil übrig. Michael Flierl erläuterte die einzelnen Pläne und die Gestaltung. Der eingeschossige Anbau wird durch Doppelglastüren erhellt. Das Flachdach ist mit der Regierung abgesprochen und entspricht heutigem Standard.

Im Frageteil ging es wieder um das Flachdach, dessen Vorteile der Architekt darlegte. Leonhard Roth kann sich damit immer noch nicht anfreunden, denn ein Giebeldach würde zusätzliche Räume für Vereine und Gruppen schaffen. Sowohl die Bürgermeisterin als auch Erhard Nitzbon verwiesen auf das Veto der Regierung; eine Planänderung würde die ganze Zuschussgewährung in Frage stellen. Hans Süß waren die Informationen zur Bauausführung zu wenig; er bekam das Angebot auf Einsicht in die Unterlagen des Architekturbüros.

Reinhard Franz wies auf die Einbindung örtlicher beziehungsweise regionaler Bauunternehmen bei der Ausschreibung hin; dies wird so veranlasst, hieß es seitens der Verwaltung. Der zeitliche Rahmen der Ausführung wurde mit der Ausschreibung im Januar 2017 und einer straffen Bauausführung genannt. So wurde beschlossen, dass der Gemeinderat mit der vorgelegten Planung und Finanzierung einverstanden ist und die endgültigen Förderanträge rasch zu stellen sind.

Straße sanieren


Im nächsten Jahr wird auch die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Betzenberg - Leinhof - Staatsstraße in Angriff genommen. Da hier auch Zuschüsse fließen, sind die Richtlinien zu beachten. Die Planung ist fertig, daher wird der Förderantrag gestellt.

Fragen dazu gab es wegen der Anbringung von Leitplanken, die bei Waldstrecken erforderlich sind, wenn der Abstand der Bäume weniger als acht Meter ist. Gegenüber den schon genehmigten Kosten ergeben sich somit geringe Steigerungen; dies wurde so genehmigt.

GemeinderatIm Bauwesen gibt es immer Arbeit. So war das Anhörungsverfahren im Landesentwicklungsprogramm zu erledigen; hier wurde der Vorschlag des Bayerischen Gemeindetags angenommen. Ebenso wurde die Änderung des Regionalplans Oberpfalz-Nord im Bereich Energie akzeptiert.

Das Gleiche galt für die Behördenbeteiligung zum Bebauungsplan "Bergleite" der Gemeinde Neukirchen. Ein Bauplan für die Errichtung einer Betriebshalle der Firma Nitzbon fand die Zustimmung des Gremiums. Die Evangelische Stiftung Gemeindehaus (in Fürnried) hatte eine Nutzungsänderung (Museum) beantragt, die Zustimmung fand. Die örtlichen Vereine wurden auf die Anmeldungen zur Sportlerehrung hingewiesen.

Beim neuen Umsatzsteuerrecht der EU soll eine Optionserklärung abgegeben werden. Da hier die Vorschriften noch nicht bekannt sind, wurde dies unter dem Vorbehalt getan, dass innerhalb von vier Jahren ein Widerruf möglich ist. Die Birglandhalle ist für Veranstaltungen begehrt: Der Kindergarten Schwend möchte diese am 30. Juni 2017 vormittags belegen. Dagegen war nichts einzuwenden. Cassandra Pickel wollte wissen, wie weit die Umstellung der Straßenbeleuchtung gediehen ist. Diese Maßnahme ist bereits abgeschlossen, entgegnete die Bürgermeisterin. (fm)
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