Zweiter Förderantrag für Breitbandausbau steht an
Gemeinde investiert

Politik
Birgland
17.03.2016
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Frechetsfeld. Das Frühjahr kommt - und mit ihm allerlei größere und kleinere Investitionen. Mit dem abgeschlossenen ersten Förderverfahren zur Breitbandversorgung sind die Nutzer zufrieden, hieß es in der Sitzung. Der Gemeinderat Birgland hatte nun zur Beratung um den zweiten Förderantrag den Fachmann Andreas Frank eingeladen, der auf einer Karte die noch nicht angeschlossenen Orte, darlegte. Doch da nur noch ein Förderbetrag von 240 000 Euro zur Verfügung steht, muss man den Bedarf sinnvoll ermitteln.

Nur 16 Mbit vorhanden


Nach Markterkundung folgt die Festlegung der Gebiete und Anschlüsse sowie das behördliche Verfahren. Die Gemeinde hat zu entscheiden, wo und welche Anschlusswerte benötigt werden. Da kam von den Zuhörern gleich ein Einwand, dass in einem Teil von Riedelhof statt der angestrebten 50 Mbit nur 16 Mbit vorhanden sind. Da hierfür die Telekom verantwortlich ist, will sich Bürgermeisterin Brigitte Bachmann einschalten und nachfragen.

Als Folge des Rathausstandorts Schwend musste die Geschäftsordnung im Hinblick auf die Anschlagtafel geändert werden. Zu ändern ist auch die Gestaltung im aufgelassenen Teil des Friedhofs Schwend. In den Planentwurf sollen die eigenen Vorstellungen eingebracht werden. Zu den Vorarbeiten sollen auch der Gartenbauverein zugezogen und die Kosten ermittelt werden.

Der Bauantrag für ein Einfamilienhaus in Schwend bereitete den Räten einiges Kopfzerbrechen. Der Bebauungsplan wird mehrfach nicht eingehalten, wobei man ein zusätzliches Stockwerk tolerieren kann und die vorgeschriebene Dachfärbung von der anwesenden Antragstellerin nun doch beachtet wird. Doch mit einer Schrägstellung der Hausfront zur Straße hin konnte sich das Gremium nicht anfreunden. Die Diskussionen gingen hin und her, auch das Argument wegen besserer Ausnutzung der vorgesehenen PV-Anlage zog nicht. Nun muss die Baubehörde beim Landratsamt darüber entscheiden. Zwei Bauten im landwirtschaftlichen Bereich gingen dagegen ohne Einwendungen über die Bühne.

Fortschrittlich ist die Einrichtung einer Ladesäule für Elektroautos in Fürnried. Da im Zentrum zu wenig Platz ist, entschloss man sich für den Standort Feuerwehrhaus. Die technische Ausrüstung im Rathaus Schwend wird um einen Beamer mit stationärer Leinwand ergänzt, die Angebote liegen schon vor. Das Birgland mit seinen vielen Wanderwegen soll ein Leitsystem nach moderner Fassung erhalten, wie es schon mehrere Kommunen mit Erfolg betreiben. Dazu soll die Verwaltung einen Förderantrag beim Naturpark Fränkische Schweiz stellen.

Radweg ausbauen


Die Feuerwehr Schwend braucht ein neues Batterietest/-ladesystem, auch durch den digitalen Funkverkehr bedingt; dies wurde genehmigt. Beim Radweg zwischen Sulzbach-Rosenberg und Lauterhofen an der Staatsstraße ist noch ein Teilstück auszubauen. Bei den Verhandlungen mit dem Staatlichen Bauamt ist der Verlauf zu klären. Geteilte Meinungen gab es über die Breite, da dies auch die Zufahrt zu landwirtschaftlichen Flächen darstellt. Es blieb bei den üblichen 2,50 Metern.
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