Unfall auf der A6 bei Birgland: Gewaltiger Schaden - Autobahn stundenlang gesperrt
Sportwagen schießt Transporter ab

So sah eines der Fahrzeuge nach dem Unfall aus. Der Fahrer des VW befreite sich selbst, musste aber per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. (Bild: Jens Scholz, FFW Alfeld)
Vermischtes DE/WELT
Birgland
08.10.2015
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Von mindestens 70 000 Euro Schaden geht die Verkehrspolizeiinspektion Amberg bei einem Verkehrsunfall aus, der am Mittwochabend zu einer mehrstündigen Sperrung der A6 zwischen den Anschlussstellen Alfeld und Sulzbach-Rosenberg führte.

Auslöser war gegen 16.30 Uhr ein Überholmanöver auf Höhe von Poppberg. Ein Mercedes 500 SL AMG mit slowakischen Kennzeichen zog dabei an einem VW-Kleintransporter vorbei und streifte ihn beim Wiedereinscheren. Der VW durchbrach deshalb die rechte Leitplanke, rauschte durchs Unterholz und blieb etwa 20 Meter von der Autobahn entfernt im Gestrüpp stehen.

Fahrer konnte sich aus Auto befreien

Der Fahrer, ein 39-Jähriger aus Sulzbach-Rosenberg, konnte sich selbst befreien, wurde aber mit mittelschweren Verletzungen per Hubschrauber ins Klinikum St. Marien nach Amberg gebracht. Sein Kleintransporter war nur mit schwerem Gerät zu bergen, wobei das Unterholz einige Schwierigkeiten bereitete. Deshalb dauerten die Bergungsarbeiten bis weit in die Nacht hinein. Schneller war der Mercedes von der Straße zu bekommen, den es nach dem Kontakt mit dem VW in die Leitplanke gedreht hatte. Sowohl der Fahrer (49) als auch der Beifahrer (22) des slowakischen Sportwagens erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei erhielt an der Unfallstelle Unterstützung durch die Feuerwehren Hersbruck, Alfeld und Altdorf, die sich um Absperrmaßnahmen und sowie Reinigung der Fahrbahn kümmerten.

50 000 Euro sind perdu

Der Schaden am Mercedes dürfte nach ersten Schätzungen in der Größenordnung von 50 000 Euro liegen, beim VW-Kleintransporter etwa bei 20 000 Euro. Dazu kommen noch einige demolierte Leitplankenfelder.
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