Bayernkabel baut Freileitung im Birgland ab
Stromkabel wird tiefer gelegt

Vor Ort sprachen (von links) Netzbauleiter Markus Segerer vom Bayernwerk-Netzcenter Parsberg, Birgland-Bürgermeisterin Brigitte Bachmann, Jürgen Hauer und Konrad Biersack von der Baufirma Rubenbauer und Servicetechniker Stefan Bücherl über den Ablauf der Baumaßnahme. Bild: hfz
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Birgland
08.07.2016
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Mehr als 30 Holz- und Stahlmasten verschwinden aus dem Birgland. Zwischen Geigenwang und Hainfeld fließt der Strom bald unter der Erde - ein Gewinn für die Energiewende und die Landschaft.

Das Bayernwerk verlegt derzeit in der Gemeinde Birgland ein unterirdisches Stromkabel. Es ersetzt die 20kV-Mittelspannungsleitung zwischen Geigenwang und Hainfeld über Burkartshof und Hirschricht. Sie verläuft bisher über Masten. "Mit dieser Maßnahme wird die Versorgungssicherheit in der Region erhöht", teilt der Netzbetreiber in einer Presseinformation mit.

Die Arbeiten begannen Ende Mai. Am Montag lud Markus Segerer, Netzbauleiter im zuständigen Bayernwerk-Netzcenter in Parsberg, die Bürgermeisterin der Gemeinde Birgland, Brigitte Bachmann, an die Baustelle ein. Mit von der Partie waren die Projektverantwortlichen Jürgen Hauer und Bauleiter Konrad Biersack von der Baufirma Rubenbauer.

"Die Länge der neuen Erdleitung beträgt 4,6 Kilometer. Die 4,3 Kilometer lange Freileitung wird von uns abgebaut. Damit werden auch zwölf Stahl- und 22 Holzmasten verschwinden, die die bisherige Leitung getragen haben", erklärte Segerer. Die Baumaßnahme sei notwendig, um das Netz für die Anforderungen der Energiewende zu rüsten. "Die Zahlen der Einspeiser erneuerbarer Energien steigen, im Bereich des Netzcenters Parsberg haben wir circa 16 000 regenerative Einspeiseanlagen. Dafür muss die entsprechende Netzkapazität bereitgestellt werden", erläuterte Markus Segerer weiter. Im Zuge der Baumaßnahme wird außerdem die Trafomast-Station in Burkartshof durch eine Kompaktstation ersetzt. Insgesamt wende das Bayernwerk für die neue Erdverkabelung und den Abbau der Freileitung 323 000 Euro auf, heißt es weiter.
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