Dank an Ehrenamtliche
Beispiele sollen anstecken

Bürgermeisterin Brigitte Bachmann (links) dankte im Laurer-Saal in Fürnried allen , die in der Gemeinde Birgland ehrenamtlich engagiert sind. Bild: fm
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Birgland
28.11.2016
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"Wir sind das Birgland" - damit meinte Bürgermeisterin Brigitte Bachmann eine große Schar von Bürgern, die in allen möglichen Sparten, Vereinen und Gruppen sowie Kirchen ehrenamtlich tätig sind. Bei einem gemeinsamen Abend sprach sie dafür Dank und Anerkennung aus.

Fürnried. Wenn sich auch viele untereinander kennen, verhindern weite Entfernungen und eben andere Aufgaben ständige Kontakte. Was sich dann alles im Laurer-Saal drängte, war ein Querschnitt durch sämtliche Lebensbereiche. "Ich bin stolz darauf, so viele ehrenamtlich Tätige zu sehen", hieß Brigitte Bachmann alle willkommen.

Anlass sei der Dank der Gemeinde für die Opfer an Freizeit, die jeder leiste. Damit drücke sich die persönliche Einstellung zum Leben und zur Gemeinschaft aus. Das gute Beispiel solle anstecken, etwas für andere zu tun. Denn das Leben in der Gemeinde mit seiner Vielfalt funktioniert nur, wenn sich Menschen dazu hergeben.

Die Vereine pflegten Kultur, Hilfe wie die Feuerwehr, Ortsverschönerung, soziale Dienste wie Pflege der Angehörigen und Senioren oder kirchliche Dienste. Kameradschaft und Geselligkeit kommen nicht zu kurz und sind eine wichtige Komponente. Auch die Jugend stellt sich in diese Dienste und lernt so das gute Miteinander. Im ersten Gemeindebrief habe sie zu Anregungen und guten Tipps aufgerufen, wie man die Orte schöner gestalten oder gemeinsame Treffpunkte schaffen könne. Das gelte immer noch und man dürfe nicht nachgeben, immer etwas Besseres im Auge zu haben.

Zettelbox dabei


Wer etwas beitragen wollte, konnte dies gleich mit schriftlicher Äußerung tun und die mitgebrachte Zettelbox füttern. Ihr großes Anliegen war es, den Begriff "Gemeinde Birgland" zu verbreiten, da es ja keinen Ort dieses Namens gibt, in dem die früheren sechs kleinen Gemeinden zusammengefasst wurden. Dazu könnten alle beitragen, eben besonders die Ehrenamtlichen, die mit ihren Aktivitäten das Ansehen verbessern.

Der Zusammenkunft ging eine Andacht in der St.-Willibalds-Kirche als Einstimmung voraus. Mit nachdenklichen Gebeten und Lesungen wurde das menschliche Miteinander auf Gott hin ausgerichtet.

Pfarrer Andreas Utzat zeigte mit der Schriftstelle von der Krankenheilung und der Aufforderung Jesu "Nimm dein Bett und geh" auf die Selbsthilfe hin, zu der jeder aufgerufen ist. Doch solle man auch bei der Hilfe die Grenzen kennen, um sich nicht selbst zu schädigen. Der kirchliche Chor "Zusammenwachsen" untermalte mit seinen Weisen die Gedanken zur Andacht.

Nach der Aufmunterung und Anerkennung durch die Bürgermeisterin mit den Gemeinderäten wurde zu einem Imbiss und reger Unterhaltung eingeladen.
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