Frauenkreis aus Hartmannshof an den Wurzeln von Johann Flierl
Aus dem Birgland in die Welt

Johann Flierl kam am 16. April 1858 im kleinen Birglanddorf Buchhof zur Welt. Der Frauenkreis Hartmannshof suchte es dieses Mal als Ziel seines Sommerausflugs aus und machte vor dem Geburtshaus des Missionars ein Erinnerungsfoto. Bild: hfz
Vermischtes
Birgland
25.08.2016
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Johann Flierl, der große Sohn des Birglands, soll durch ein Museum in Fürnried gewürdigt werden. Diese Pläne werden auch in der Umgebung mit Interesse verfolgt.

Hartmannshof. Auf einem sommerlichen Ausflug machen sich die Frauen der Kirchengemeinde Hartmannshof auf zu interessanten Zielen. Diesmal besuchten sie Buchhof bei Fürnried, den Geburtsort von Johann Flierl.

Anni Weber aus Aicha ist eine engagierte Kennerin des Missionars, der in Papua-Neuguinea die erste evangelische Kirche im pazifischen Raum begründete. Sie schilderte die Anfänge seiner Ausbildung in Neuendettelsau, die er mit 17 Jahren begann. In Papua-Neuguinea verbinde bis heute jeder Einwohner den 12. Juli 1886 mit Flierls Ankunft in der Stadt Finschhafen. Am Ende seines Wirkens 1930 hatte er 18 Missionsstationen aufgebaut. Bis dahin ließen sich 50 000 Christen taufen. Auch für Besucher aus Übersee stehe das kleine Dorf Buchhof immer auf dem Besuchsplan.

Nach den anregenden Schilderungen wanderte ein Teil der Frauen den Schulweg, den Johann Flierl nach Fürnried gegangen war. Dort war er im ehemaligen Pfarrhaus getauft und später unterrichtet worden.

Jetzt hat es sich ein Kreis Ehrenamtlicher zur Aufgabe gemacht, über den Pionier am anderen Ende der Welt im ersten Stock eine Ausstellung einzurichten. Für Spenden und Hinweise sind die Mitarbeiter dankbar. Anni Weber (09186/12 82) gibt weitere Auskünfte oder hält Vorträge über das Wirken Johann Flierls.
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