Gemeinde Birgland fasst Sanierung von sechs Straßenstücken ins Auge
Für 2017 noch Anträge möglich

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Birgland
21.09.2016
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Die Sanierung von sechs Straßenstücken im Birgland nimmt konkrete Formen an. Die Vorschläge des Planers werden im Gemeinderat geprüft und dann nach Dringlichkeit, Fördermöglichkeit und Haushaltslage entschieden.

Poppberg. Dem Gemeinderat Birgland liegen marode Straßenstücke schwer im Magen. Daher beauftragte er das Büro Seuss Ingenieure, die fraglichen Strecken zu untersuchen und staatliche Fördermöglichkeiten zu prüfen. Dipl.-Ing. Ferdinand Leidner legte nun das Ergebnis vor. Am Beispiel der Verbindung zwischen der Staatsstraße und Ödhaag erläuterte er das Verfahren.

Die Gemeinde hat nach seinen Worten die Wahl zwischen mehreren Varianten von der Deckenerneuerung bis hin zum Vollausbau. Für Zuschüsse gelten allerdings feste Vorgaben. Wie das Landratsamt mitteilte, könnten für 2017 noch Mittel beantragt werden.

Fragen der Räte bezogen sich auf die Gesamtsumme sowie die zeitliche Rangfolge. Dies muss erst entschieden werden. Als dringlich erschien manchen der Teil bei Leinhof, während Bürgermeisterin Brigitte Bachmann das Ödhaag-Projekt erledigen möchte. Hier käme nur eine neue Asphaltdecke in Betracht, für die es keine Förderung gibt. Der Bericht der Ingenieure für alle Strecken wird nun im Gemeinderat bearbeitet und für einen Beschluss vorbereitet.

Für Leinberg existiert nach Auskunft der Bürgermeisterin seit dem Jahr 2000 ein genehmigter Bebauungsplan. Allerdings blieben die erhofften Investitionen aus. Nun soll das Gebiet anderweitig erschlossen werden. Dazu braucht es drei Schritte: Die bisherige Satzung muss aufgehoben und ein neues Verfahren eingeleitet werden. Außerdem soll eine Veränderungssperre gelten.

Das Büro Stadt und Raum hatte eine Vorplanung erstellt, die Dipl.-Ing. Martina Dietrich erläuterte. Die drei einzelnen Beschlüsse zu obigen Punkten wurden als "Weichenstellung für die Zukunft" gefasst.

Sozusagen in eigener Sache agierte der Gemeinderat bei der Nutzungsänderung des ehemaligen Raiffeisengebäudes mit Lagerhaus in Schwend. Die Genehmigung dazu erteilte er.

Ein Vertrag mit der Stadt Sulzbach-Rosenberg soll den Aufwand für die Krötensee-Mittelschule regeln. Derzeit besuchen sie 45 Schüler aus der Gemeinde Illschwang und 28 aus dem Birgland. Künftig fällt ein Gastschulbeitrag von jährlich 1500 Euro pro Schüler an. Die Räte bestanden darauf, dass künftige Investitionskosten nicht übernommen werden. Dies lässt sich über ein Mitspracherecht im Verband beeinflussen.

Im Infoteil verlas Brigitte Bachmann ein Schreiben der Telekom über den Umbau der Mobilfunkanlage Poppberg. Ob er die Schwächen im Funknetz beheben wird, könne nur erhofft werden.

Das mobile Gerät zur Geschwindigkeitsmessung ist gestohlen worden (wir berichteten). Bevor die Gemeinde Ersatz dafür beschafft, möchten die Räte erst die bisherigen Daten prüfen. Die Quellwasserentnahme in der Lauterach für die Stadtwerke Neumarkt wurde vom Landratsamt widerrufen; hier hat sich eine andere Versorgung ergeben.

Die Firma Windpower möchte bei Riedelhof zwei Windkraftanlagen errichten. Das Landratsamt hat die Nachreichung von Unterlagen angefordert; dies bleibt abzuwarten. Gemeinderat Erhard Nitzbon bemängelte, dass auf dem Pendlerparkplatz in Schwenderöd Autos dauerhaft abgestellt würden. Hier ist die Gemeinde bereits tätig.
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