Leistungstest bringt es beim Oldtimertreffen in Schwend an den Tag
Königstiger mit viel Sprungkraft

Nachmittags ließen sich die Oldtimer auf einer Ausfahrt auch in der Umgebung von Schwend blicken. Bilder: sis (3)
Vermischtes
Birgland
19.08.2016
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Dutzende Besitzer alter Bulldogs gaben sich in Schwend ein Stelldichein. Nicht alle wollten ihrem Zugpferd dabei auch einen Leistungstest zumuten. Ein Königstiger aus der Nachbarschaft zeigte dabei, dass er nicht eingerostet ist.

Schwend. Zum 13. Mal trafen sich Oldtimerfreunde aus der Region beim Sommerfest der Schützengesellschaft Birgland-Betzenberg in Schwend. Vom Eicher, Fendt, Schlüter, Lanz, Deutz, MAN, Ford oder Güldner, um nur einige zu nennen, reihte sich alles am Parkplatz auf, was älter als 30 Jahre ist.

Insgesamt zählten die Veranstalter 91 Teilnehmer, die auf die Fahrt nach Schwend gingen. Die größte Gruppe machten die Schlepper aus. Es waren aber auch einige Autos und Motorräder zu bestaunen.

Die stärkste Truppe stellten mit 15 Fahrern die Oldtimerfreunde aus Schäflohe, gefolgt von den Schlepperfreunden aus Utzenhofen mit 13 Fahrern. Das älteste Fahrzeug war ein Bulldog der Marke Kramer 18 aus dem Baujahr 1936. Dieser Schlepper gehört Alfons Hirschmann aus Nattershofen. Das betagteste Moped der Marke Zündapp rollte 1948 vom Band. Sein stolzer Besitzer ist Alois Kölbel aus Köfering. Einen O-K-T 18 A aus dem Baujahr 1951 brachte Bernd Meyer aus Oberrieden mit. Mit einem ebenso alten Allgeier fuhr Erhard Nitzbon aus Betzenberg vor.

19 der 91 Fahrer nahmen die Herausforderung an, prüfen zu lassen, was ihr Schlepper noch drauf hat. Er wurde dazu an die sogenannte Zapfwellenbremse angehängt. Gefragt war der Vergleich der Angaben auf den Papieren mit der tatsächlich angezeigten Leistung an der "Bremse". Die höchste Mehrleistung schaffte der Eicher-Königstiger von Roland Herrmann aus Betzenberg mit einem Plus von 1,5 PS. Einen weniger guten Wert erreichte der IHC von Maximilian Meier aus Utzenhofen mit 9,1 PS unter dem Soll. Als Belohnung durften die Teilnehmer am Geschenktisch des Schützenvereins zugreifen.

Den weitesten Weg nach Schwend legten mit 42 Kilometer Günter Weinzierl aus Deining und Hans Munker aus Lauf an der Pegnitz zurück. Jürgen Kraußer und Josef Bartl aus Ottensoos fuhren 41 Kilometer. Vor der obligatorischen Oldtimer-Parade über Riedelhof und den "Brodway" bedachte Organisationsleiter Georg Pilhofer die Teilnehmer des Treffens mit Urkunden und Preisen.
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