Chorkonzert in der Hammersehalle
Ein Ausflug nach Amerika

Kultur
Bodenwöhr
27.04.2016
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In der ersten Reihe saßen Bürgermeister Richard Stabl, MGV-Vorsitzender Christian Lutter, MdL Joachim Hanisch, Pfarrer Johann Trescher, Margit Müller, Rosa Braun und Dirigent Bernhard Schmidhuber (von rechts).

Ob Volkslied oder internationale Melodien: Die Chöre beim großen Konzert des Männergesangvereins Bodenwöhr trafen am Samstag stets den Ton. Ein Gast-Ensemble feierte Premiere in der gut besuchten Hammerseehalle.

"Ein internationales Konzert bezogen auf die Liedauswahl", sagte die Moderatorin Brigitte Schmidhuber am Samstagabend. Sängerinnen und Sänger und die Instrumentalisten zogen beim Chorkonzert des Bodenwöhrer Männergesangvereins alle Register. Dabei waren Auftritte hatten die Damen vom Chor "Cantare" aus Neukirchen-Balbini, der Gesang- und Orchesterverein Schönsee und die Bodenwöhrer Sangesbrüder. Instrumental untermalten Maria Schmidhuber (Geige) und Daniela Reiger (Klavier) das anspruchsvolle Programm.

Traditionell eröffnete der MGV unter Leitung von Bernhard Schmidhuber sen. mit dem Sängerspruch "Nach schwerer Arbeit ein frohes Lied" den Konzertabend. Vorsitzender Christian Lutter begrüßte die Besucher, zu denen Pfarrer Johann Trescher, MdL Joachim Hanisch, die drei Bürgermeister der Gemeinde Bodenwöhr Richard Stabl, Albert Krieger und Georg Hoffmann, Rektorin Margit Schmidbauer sowie Ehrenvorsitzenden Alfred Spindler und die MGV-Ehrenmitglieder gehörten.

Langjährige Freundschaft


Mit kräftigen Männerstimmen grüßte dann der Gastgeber "Wir grüßen euch mit frohem Klang" aus dem Bodenwöhrer Tal. Er ließ dann das bayerische Volkslied "Der traurige Bua" von Friedrich Silcher folgen und machte einen Ausflug in die Schlagerwelt mit "La Paloma". Zart und klar ertönten die Frauenstimmen vom Chor "Cantare" unter der Leitung von Romy Börner bei ihren Vorträgen "Wie lieblich schallt", dem "Frühlingsgruß" und "Dir vertrau ich mich an". Für die Damen aus Neukirchen-Balbini war dies die Premiere auf der Bodenwöhrer Bühne.

Moderatorin Brigitte Schmidhuber meinte, dass man mit dem Lied "Stunden der Harmonie" die Beziehung zwischen den Bodenwöhrer und den Schönseer Sängern kaum treffender beschreiben könnte. Die beiden Chöre verbindet eine langjährige Freundschaft, die Schönseer waren Pate beim "100-Jährigen" des MGV. Mit "Gib dem Tag ein Lachen" und "Zu Regensburg auf der Kirchturmspitz" zeigten die Schönseer unter Leitung von Andreas Wirnshofer ihr stimmliches Repertoire. Konzertant wurde es dann bei dem Instrumentalstücken "Mazurka B-Dur" von Frederic Chopin und "Brigde over troubled water" von Paul Simon. Daniela Reiger am Klavier und Maria Schmidhuber an der Geige spielten diese Klassiker.

Nach der Pause, in der so mancher unterhaltsamer Plausch geführt wurde, ließ der Gesang- und Orchesterverein Schönsee das Studentenlied "Musikanten" erklingen. Der "Slowenische Weinstrauß" berichtete über die guten Trauben und mit "Veronika der Lenz ist da" wollte man auch den Frühling locken. "Zwei kleine Italiener" hatten dann die Frauen von "Cantare" im Programm. "Love me tender" von Elvis Presley und das Friedenslied der USA-Bürgerrechtsbewegung "We shall overcome" rundete den Auftritt ab.

Spende für die Miete


Der Bodenwöhrer MGV brachte dann den alten Schlager der Flippers "Aber dich gibt's nur einmal für mich" zu Gehör. "Moni, mein Lieb", das Volkslied aus Dalmatien, leitete für den MGV das Finale ein. Mit dem "Golden Western Song" brachten die Bodenwöhrer traditionelle, amerikanische Melodien. MGV-Vorsitzender Christian Lutter dankte zum Abschluss vor allem der Gemeinde und der Schule für die Überlassung der Hammerseehalle. Für die anfallenden Kosten bat er abschließend um eine freiwillige Spende - für die Hallenmiete. Für die Beteiligten gab's als kleines Dankeschön ein Weinpräsent. Alle Sänger und Sängerinnen kamen dann zum gemeinsamen Schlusslied "Ein schöner Tag zu Ende geht" auf die Bühne.
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