Ausbau des "Mühlwegs"

So sieht die Verbindungsstraße von Windmais nach Pechmühle aktuell aus. Deshalb sollen insgesamt 1,2 Kilometer saniert werden. Bild: ins
Lokales
Bodenwöhr
17.11.2015
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Eine Informationsversammlung hielt die Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Windmais und Erzhäuser im Brauereigasthof Jacob ab. Themen waren die Wertermittlung der Grundstücke, der aktuelle Stand zum Wege- und Gewässerplan mit Dorferneuerung und ein Ausblick.

Eingangs verkündete Vorsitzender Manfred Mikuta, dass 2016 der Ausbau des "Mühlweg" durchgezogen werden kann. Dazu gab der Vorsitzende des Verbandes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, Thomas Hennig, detaillierte Erläuterungen. Der "Mühlweg", die Verbindungsstraße von Windmais zur Staatsstraße 2398 in Richtung Pechmühle wird auf einer Länge von 1,2 Kilometern saniert. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 270 000 Euro, die entsprechend gefördert werden. In diesem Fall trägt die Gemeinde einen Anteil von zehn Prozent.

Lösung für 25 Jahre

Hennig verriet, dass man die günstigste Variante, die Oberbauverstärkung, ausgewählt habe. Dies reiche aus, damit auch schwere landwirtschaftliche Fahrzeuge darauf fahren können und die Straße dann die nächsten 25 Jahre hält. Das Problem mit dem Oberflächenwasser wird mit Gräben und Reduzierung der Fließgeschwindigkeit gelöst. Bei den Weihern, die kurz vor der Einmündung in die Staatsstraße liegen, wird die Höhe des Notüberlaufes geprüft. Damit soll sichergestellt werden, dass die Fahrbahn nicht, wie bei ungünstigen Wetterlagen schon geschehen, überflutet wird. Leitplanken sind im Bereich des Weiherdamms nicht vorgesehen, da diese auch hinderlich beim Abfischen wären.

Mikuta befasste sich schließlich ausführlich mit der Wertermittlung der Grundstücke, die bereits erfolgt ist. Dieser wurde von neutralen "Schätzern" erhoben. Er erläuterte, welche Beeinträchtigungen sich dabei niederschlagen. Die Wertermittlungskarte liegt nun bei der Gemeindeverwaltung bis zum 24. November aus. In dieser Zeit können auch Einsprüche getätigt werden. Als Anschauungsmaterial sind sie auch noch am Gerätehaus der Feuerwehr in Windmais ausgehängt.

Die landwirtschaftlichen Grundstücke sind in den Klassen 1 bis 26 eingestuft. Je nach Länge und Bodenbeschaffenheit kann es Zu- oder Abschläge geben. Diese wurden von Mikuta erläutert. Auch die Bewertung von Sonderflächen wie Bauland, Waldgrundstücke und Wasserflächen wurden vorgestellt.

Überblick verschafft

Beim Bauland richtet man sich streng nach dem bestehenden Flächennutzungsplan, betonte der Sprecher. Dann stellte er die Berechnung der Grundstücke nach der Wertverhältniszahl vor, so dass die Teilnehmer der Flurbereinigung einen Überblick über den kommenden Grundstückstausch machen konnten.
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