Bahnhof Bodenwöhr bei RVV-Ausweitung im Auge behalten - JU und dritter Bürgermeister beim ...
Zentraler Anlaufpunkt für Pendler

Georg Hoffmann (Zweiter von rechts) und Dominik Neumeier (Zweiter von links) führten ein Gespräch mit Landrat Thomas Ebeling (rechts) und ÖPNV-Beauftragtem Tim Dirmeier (links). Bild: hfz
Lokales
Bodenwöhr
26.06.2015
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Anlässlich der Gespräche über den Bahnausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecken Regensburg-Hof und Schwandorf-Prag fordert die Junge Union (JU) Bodenwöhr zusammen mit dem drittem Bürgermeister Georg Hoffmann eine Anbindung an den Regensburger Verkehrsverbund RVV. Der Bahnhof Bodenwöhr sei für Pendler in der Region Neunburg vorm Wald, Bodenwöhr und Bruck der zentrale Anlaufpunkt und dürfe in den aktuellen Gesprächen zur Ausweitung des RVV-Gebiets nicht aus den Augen verloren werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das nahmen Georg Hoffmann und stellvertretender JU-Kreisvorsitzender Dominik Neumeier zum Anlass, um bei Landrat Thomas Ebeling vorstellig zu werden. Im Gespräch machten sie deutlich, welchen Stellenwert der Bahnhof in Bodenwöhr für die Region habe. Als anerkannter Erholungsort sei Bodenwöhr mittlerweile weit über die Landkreisgrenzen bekannt. "Mit der Ausweitung des RVV-Gebiets würde der Tourismus in unserer Region einen weiteren Schub bekommen", führte Hoffmann aus. Damit würde sich das Einzugsgebiet für einen Tagesausflug am Hammersee oder einen Besuch beim See- oder Bürgerfest stark ausweiten.

Viele Studenten

Nutzen hätten auch Bürger der Region, die es vorziehen würden, mit dem Zug in den Regensburger Landkreis zu fahren. Doch die Vorteile für den Tourismus seien nicht die einzigen Argumente. "Die Jugend hält man nur am Land, wenn sie ihren Arbeitsplatz oder Studienplatz schnell und kostengünstig erreichen", so Dominik Neumeier.

Eine große Anzahl junger Menschen studiere oder arbeite in Regensburg. Erstrecke sich das RVV-Gebiet nun über das ganze Schienennetz im Landkreis, könnten Studenten schon in Bodenwöhr in den Zug steigen und ihr Studienticket nutzen. Georg Hoffmann merkte an, dass die Arbeitsplatz-Verfügbarkeit ein Standortfaktor für junge Menschen und Familien sei, um ihren Lebensmittelpunkt im ländlichen Raum zu finden.
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