Bodenwöhrer Bürgerfest bietet abwechslungsvolles Programm - Eindrucksvolle Demonstration zum ...
Vom Märchen bis zum Bogenschießen

Das Anlegen des Sicherheitsgurtes soll selbstverständlich sein. Denn bereits bei geringem Tempo können die Folgen beim Verzicht verheerend sein.
Lokales
Bodenwöhr
14.07.2015
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Die meisten Attraktionen beim Bürgerfest werden an beiden Tagen angeboten. Aus organisatorischen Gründen erfolgt eine Beteiligung mancher Vereine und Gremien aber nur an einem Tag. Am Sonntag zog ein Stand des Pfarrgemeinderates die Aufmerksamkeit auf sich.

Verkauft wurden "Eine-Welt-Waren" zugunsten des Missio-Projekts "Katechistenausbildung mit Musterfarm" in Burkina Faso in Afrika, dem sich die Pfarreiengemeinschaft angenommen hat. Diese fair gehandelten Lebens- und Genussmittel sind darüber hinaus das gesamte Jahr über in den beiden Pfarrbüros erhältlich.

Gebannt gelauscht

Für die Kinder wurden vom Hort der Schule Bogenschießen angeboten. Auch die Erwachsenen konnten sich in dieser Disziplin üben. Begeisterung bei Jung und Alt löste Märchenerzählerin Heidi Pongratz aus. In einem mystisch gestalteten Raum zierten Figuren und Gegenstände aus Filz eine der Gaststuben. Schnell wussten die Kleinen, welche Märchen hier dargestellt sind. Eine Klangschale weckte die Aufmerksamkeit. Die Kinder hingen wie gebannt an den Lippen der Erzählerin, die völlig ohne Skript arbeitet und auf die Einwürfe der Kleinen näher einzugehen vermag. Bei einem Märchenquiz waren die Kinder den Erwachsenen gegenüber weit überlegen. Zum Schluss durften sie mit oder ohne Hilfe der Erwachsenen ein Märchenbäumchen gestalten und mit nach Hause nehmen.

Langsam, aber...

Welche Kräfte wirken auf den menschlichen Körper bei einem plötzlichen Aufprall mit dem Auto? Die Verkehrswacht Bodenwöhr bot dazu die Nutzung eines Aufprallsimulators an. Nur Besucher ohne Herz- und Kreislaufprobleme sowie ohne Wirbelsäulenschäden konnten ans Steuer. Auch schwangeren Frauen wurde abgeraten.

Der Aufprall folgte mit einer relativ geringen Geschwindigkeit von zehn bis zwölf Stundenkilometer. Trotzdem spürten die Teilnehmer den enormen Ruck und wie der Sicherheitsgurt sie vor Schlimmerem bewahrte. Darüber hinaus vermittelten die Promillebrillen, das Auto besser stehen zu lassen, zur eigenen Sicherheit und zum Schutz anderer.
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