CSU verabschiedet Emilia Müller und Simon Wittmann
Zwei Routiniers gehen

Der neue CSU-Bezirksvorsitzende Albert Füracker (rechts) verabschiedete Emilia Müller und Simon Wittmann aus dem Führungszirkel. Müller stand sieben Jahre lang an der Parteispitze in der Oberpfalz, Wittmann gehörte 40 Jahre dem Vorstand an. Bild: Götz
Lokales
Bodenwöhr
07.08.2015
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So gut wie alle, die in der Oberpfälzer CSU Rang und Namen haben, kamen am Mittwochabend zum Sommerempfang in den Brauerei-Gasthof Jacob nach Bodenwöhr (Kreis Schwandorf). Vor mehr als 200 Besuchern standen zwei Verabschiedungen an.

Der neue Bezirksvorsitzende Albert Füracker (Neumarkt) würdigte den Einsatz seiner Vorgängerin. "Die Arbeit von Emilia Müller für die CSU wird in die Geschichte eingehen", betonte der Staatssekretär im bayerischen Heimat- und Finanzministerium. Die Bruckerin war die erste Frau, die sich die Führung eines CSU-Bezirksverbandes zugetraut und dafür auch den Auftrag ihrer Parteifreunde erhalten hatte. In den sieben Jahren, in denen die heutige Sozialministerin Bayerns an der Spitze stand, habe sich die Oberpfälzer Union prächtig entwickelt und - nur übertroffen von Niederbayern - stets die zweitbesten Wahlergebnisse unter den sieben Bezirken eingefahren. Auch nach dem Abschied aus dem Parteivorstand setze die CSU auf Emilia Müller: "Du bist und bleibst unsere starke Ministerin aus der Oberpfalz", betonte Füracker vor der Geschenkübergabe.

Dank galt an diesem Abend auch Simon Wittmann (Tännesberg), der 40 Jahre lang dem Parteivorstand angehört hatte. 20 Jahre war er stellvertretender Bezirksvorsitzender, drei Jahrzehnte führte er Regie im Kreisverband Neustadt/WN, 18 Jahre war er Landrat und neun Jahre Bundestagsabgeordneter. "Halt's z'samm, habe die Ehre", sagte er zum Abschied zu den versammelten Mandatsträgern und Führungskräften.
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