Definitives "Nein" zu neuem Rathaus

Lorenz Güntner (Vierter von links) steht weiterhin an der Spitze des Bodenwöhrer SPD-Ortsvereins. Bild: hbr
Lokales
Bodenwöhr
18.11.2014
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Die Bodenwöhrer SPD ist mit dem Ergebnis der Kommunalwahl zufrieden. Die beiden Mandate im Gemeinderat wurden gehalten. Im Ausblick gibt es eine klare Ansage.

Die Bodenwöhrer SPD wird auch weiterhin von Lorenz Güntner geführt. Der bisherige Vorsitzende erhielt das einstimmige Votum der Mitglieder. Zufrieden zeigte sich die Versammlung mit dem Abschneiden der Kommunalwahl, bei der man trotz des personellen Umbruchs innerhalb der Fraktion wieder zwei Mandate erringen konnte.

Der aktuelle Mitgliederstand beläuft sich auf 25, ließ Vorsitzender Lorenz Güntner bei der Versammlung im Gasthaus Hartl in Taxöldern wissen. Die Teilnahme des Ortsvereins am Bürger- und Seefest wertete der Sprecher als "vollen Erfolg". Natürlich stand seit der letzten Jahreshauptversammlung das "Mega-Wahljahr " im Mittelpunkt des Arbeitspensums. Gerade bei der Kommunalwahl im Frühjahr war laut Sprecher ein hoher Arbeitsaufwand vonnöten. Nachdem mit Hans Feuerer und Josef Kagerer zwei verdiente Räte nicht mehr antraten, musste sich der Ortsverein neu ausrichten, so der Sprecher. "Wir waren zwar in einer schwierigen Situation, brauchten uns aber mit unserer Liste nicht verstecken", stellte Güntner fest.

Ein wenig enttäuscht zeigte er sich über die Resonanz bei den Wahlversammlungen, aber das Ergebnis am 16. März, bei der Michael Mulzer und Stefan Rauch ins Rathaus einzogen, entschädigte dafür. Dem "neuen Tandem" attestierte er gute Arbeit. Michael Mulzer berichtete für den entschuldigten Fraktionssprecher Stefan Rauch über die Arbeit im Gemeinderat. Es habe vor der Wahl des zweiten und dritten Bürgermeisters Gespräche mit zwei Fraktionen gegeben, bei denen man das Amt des zweiten Stellvertreters in Aussicht gestellt bekam. Bei der konstituierenden Sitzung "wusste man allerdings leider nichts mehr von den Abmachungen und so ging der dritte Bürgermeister an die CSU". Trotz dieses "Ausrutschers" sei die Zusammenarbeit bis dato weitgehend harmonisch, so Mulzer.

Nach den Ausführungen über bisherige Ratsbeschlüsse teilte er mit, dass die SPD die Wiederaufnahme in die Städtebauförderung mittragen werde. Er betonte aber, dass dem Neubau des Rathauses definitiv nicht zugestimmt werde. Kritische Worte fand er für den "unzureichenden Informationsfluss an die Anwohner bei der geplanten Ortskernsanierung in Windmais. Ein schnelles Handeln forderte der Sprecher bei der Verbesserung der Wasserqualität in Altenschwand und auf der Klause.
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