Einstimmiger Beschluss im Gemeinderat - "Imageverbesserung und Bereicherung der Kultur"
Akademie-Beitritt unter Dach und Fach

Lokales
Bodenwöhr
29.01.2015
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Die Kommune am Hammersee tritt der Akademie für Natur- und Industriekultur Ostbayern-Böhmen bei. Der Gemeinderat beschloss dies bei seiner Sitzung am Mittwochabend, nachdem Verantwortliche der Bildungseinrichtung die Vorteile eines solchen Schrittes überzeugend präsentiert hatten.

Zweiter Vorsitzender Josef Schönhammer und Vorstandsmitglied Hans Fischer verwiesen bei der Vorstellung der Akademie mit Sitz in Neunburg vorm Wald darauf, dass sich das Bildungsprogramm an alle Bevölkerungsschichten und Generationen richte. Das Jahresmotto 2015 lautet "Steine". Schönhammer nannte den 28. Februar, wenn der Besuch im Steinbruch Treidling bei Nittenau auf dem Programm steht. Anschließend gibt es im Gasthof Jacob in Bodenwöhr eine Veranstaltung mit einer Schwandorfer Studentin, die Gesteinsformationen vor Ort untersucht hatte. Die außeruniversitäre Bildungseinrichtung kann auch auf zahlreiche Kooperationen, beispielsweise mit den OTH's Amberg/Weiden und Regensburg verweisen. Als Mitglieder haben sich bislang der Landkreis Schwandorf, Neunburg vorm Wald, Wackersdorf und Nittenau angeschlossen. Der Beitritt von Oberviechtach und Nabburg steht unmittelbar bevor.

Welchen Nutzen hat Bodenwöhr von einer Zugehörigkeit zur Akademie? Josef Schönhammer: "Imageverbesserung und Bereicherung der Kultur." Das Votum des Gremiums fiel einstimmig aus. Der Jahresbeitrag beläuft sich auf 200 Euro. Gleiches gilt im Übrigen für Firmen. Einzelpersonen zahlen 30 Euro. Zustimmung fand der Bauantrag von Alfons Dickert. Er kann bei seinem Betrieb in der Werkstraße das Garagendach sanieren und den bestehenden Lagerfläche überdachen.

Gebilligt wurde ferner die Änderung des Bebauungsplanes "Frauenäcker" in Altenschwand. Er wird damit den heutigen Bedürfnissen angepasst. Unter "Infos" berichtete Bürgermeister Richard Stabl, dass eine Revisionsklage bezüglich des Ortsdurchfahrt-Projekts in Altenschwand zum Verwaltungsgerichtshof Ansbach abgewiesen worden sei. Nun könne die Endabrechnung erfolgen.
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