Europäisches Modell wird bei Infoveranstaltung vorgestellt - Aus dem Gemeinderat
Strukturförderung nur gemeinsam

Lokales
Bodenwöhr
26.09.2014
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Einstimmig gefasst wurden alle Beschlüsse bei der Sitzung des Gemeinderates am Mittwochabend. Da auch kaum Diskussionsbedarf bestand. Alle drei Privatgesuche - zwei in der Ludwigsheide und einer im Bebauungsgebiet "Am Kutscherberg" - auf "Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage und Carport oder zwei Garagen" wurden positiv beschieden.

Freuen kann sich die Feuerwehr Bodenwöhr, die aufgrund des Punktesystems den Bierausschank für das Bürgerfest im Jahr 2016 erhalten hat. Bürgermeister Richard Stabl berichtete, dass bezüglich des europäischen Strukturförderfonds für die Gemeinderäte am 30. September eine Informationsveranstaltung stattfinde, bei der es in erster Linie um ein sogenanntes "Brainstorming" gehe. Dabei stünden vier Prioritäten-Achsen im Blickpunkt: Thema Energieversorgung und -einsparung, "Stadt und Umland" mit städtebaulichen Maßnahmen, Gewässerentwicklung und grünplanerische Maßnahmen.

Im Oktober soll per Diskussion auf örtlicher Ebene mit Interessensgruppen, Vereinen und Bürgern diese Thematik zusätzlich erörtert werden. Hier könne sich jeder einbringen. Die Ergebnisse sollen gesammelt und den Planern mitgegeben werden. Danach erfolge die Abstimmung in den einzelnen Kommunen. Mit der Gesamtplanung will man sich dann für das Förderprojekt bewerben. Die Kosten dafür belaufen sich auf 70 000 Euro. Diese Summe werde auf die Kommunen je nach Einwohnerzahl aufgeteilt, so Stabl.

Eine Ausschreibung

Um in den Genuss der Förderung zu gelangen, müsse das Gebiet mindestens 20 000 Einwohner aufweisen, begründete er die Kooperation mit den anderen Kommunen. Zum Thema "Hammersee/Blaualgen" werde im Oktober informiert. Zum Hochwasserschutzmanagement sei man gehalten, mit den Nachbarkommunen entsprechende Programme aufzulegen.

Die Anfragen der Räte konzentrierten sich auf das Sanieren des Badeplatzes. Hierzu sagte Stabl, dass eine Begehung stattfinden solle, auch zusammen mit dem Tourismusbüro. Zur Schülerbeförderung antwortete Stabl, dass diese ausgeschrieben werden müsse, dies vor dem Frühjahr aber nichts mehr werde. Die Regularien zur Beförderung hätten sich stark geändert.
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