Freizeit sinnvoll gestaltet

Nicolas Wdowin und Fabian Schmid freuten sich über ihre Preise anlässlich des gemeindlichen Ferienprogramms, die sie im Beisein der Organisatoren von Bürgermeister Richard Stabl (links) entgegennahmen. Bild: Schieder
Lokales
Bodenwöhr
30.09.2015
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In den Ferien kommt manchmal Langeweile auf. Dagegen lässt sich Einiges tun, das wissen auch die Verantwortlichen der Gemeinde. Ihr Angebot, vornehmlich von Vereinen und Personen getragen, wurde auch heuer ausgiebig genutzt.

"Die Kinder und Jugendlichen hatten in erster Linie ihren Spaß und haben auch Freunde kennengelernt", zog Bürgermeister Richard Stabl Bilanz über das Ferienprogramm 2015 im Kreis beteiligter Vereine, Organisationen und sonstiger ehrenamtlich Tätiger. Es sei eine rundum gelungene Sache gewesen, vor allem die aktuellen Themen wie Geocaching, Golfen oder Wii-Sport seien sehr gut angekommen.

Fleißige Nutzer

Engagiert hatten sich der Badmintonclub, die professionelle Kinderbetreuung "Frechdachs", der Seniorenbeirat der Gemeinde, die Touristinfo, der Turnverein "Glück auf 1919" mit seiner Tennisabteilung und die Wasserwacht sowie Barbara und Hans Lotter, Matthias Lotter, Günter Makolla und Georg Donhauser. Vom 3. August bis 5. September liefen die Veranstaltungen.

Die Beteiligung war durchwegs ansprechend, bis auf die Tage, bei denen es die Sonne einfach zu gut gemeint hatte. Stabl dankte nicht nur denen, die für das umfangreiche Angebot gesorgt hatten, sondern auch den fleißigen Nutzern. Nicolas Wdowin, Christina Martin, Fabian Schmid und Sebastian Weixler wiesen die meisten Stempel in ihrer Teilnehmerkarte auf. Sie hatten die Wahl zwischen einem Gutschein für das Kino oder für das Pizzaessen. Dazu erhielten sie von Bürgermeister Stabl eine Brotzeitbox. Er hoffe, so Stabl, dass die Vereine, Verbände und Firmen im nächsten Jahr wieder mit dabei seien.

Auf Nachwuchs-Suche

"Speziell geht meine Einladung an all jene Vereine, die Nachwuchs suchen, denn im Zuge dieses Ferienprogrammes bietet sich die Gelegenheit, die Vereinsmitglieder von morgen zu begeistern und zu generieren", betonte der Sprecher. Er regte an, mit Hilfe der neuen Tourismusfachkraft Julia Braun das neue Ferienprogramm frühzeitiger zu gestalten und vielleicht auch bereits die Pfingstferien miteinzubeziehen. Warum bietet die Gemeinde überhaupt ein Ferienprogramm an? Stabl antwortete, dass man dadurch die Eltern entlasten und den Kindern Freizeitmöglichkeiten bieten wolle.

Das Erleben im eigenen Ort stärke die Bindung. Auch lernten die Kinder und Jugendlichen die eigene Umgebung besser kennen. Zudem sei die Intention, die Kontakte zwischen Gästen, Nachbarn und Bodenwöhrern herzustellen. So könnten sich die Kinder besser kennenlernen.
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