Gedenken an die Opfer

Zahlreiche Menschen gedachten am Samstag der Opfer von Krieg und Gewalt. Bild: hbr
Lokales
Bodenwöhr
17.11.2015
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In einer würdigen Feierstunde wurde der Volkstrauertag begangen. Dazu trafen sich die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen und Verbände sowie Bürgermeister und Gemeinderäte und eine Abordnung der Partnerkompanie aus Roding vor dem Gottesdienst zum Kirchenzug.

Geschlossen zog man in die Pfarrkirche ein, wo Pfarrer Johann Trescher die Messfeier zelebrierte, die der Frauensingkreis musikalisch umrahmte. Nach dem Gottesdienst bewegte sich der Zug unter den Klängen der Seebarner Blaskapelle zum Kriegerdenkmal, das mit Fackelsäulen und den Fahnen geschmückt war und zwei Soldaten die Ehrenwache hielten. Pfarrer Trescher sprach die Gebete und Fürbitten. Bürgermeister Richard Stabl erinnerte an die Kriege in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die 60 Millionen Menschenleben forderten. Er sprach auch die Schreckensbilder vom Freitagabend in Paris an. Nicht zu vergessen sind die Menschen auf der ganzen Welt, die nach wie vor unter Hunger, Krieg und Verfolgung leiden. "Der Volkstrauertag mahnt uns, im Bemühen um Gerechtigkeit, Vergebung und Versöhnung gerade heute nicht nachzulassen", so der Bürgermeister.

Zusammen mit seinen beiden Stellvertretern Albert Krieger und Georg Hoffmann legte Stabl einen Kranz nieder. Auch die Soldatenkameradschaft gedachte der verstorbenen und gefallenen Kameraden. Die Kapelle intonierte das Lied vom guten Kameraden, begleitet von drei Böllerschüssen.
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