Hebefeier beim neuen Pfarrhof mit Gästen - Investitionsvolumen von 600 000 Euro - Erinnerung ...
Richtspruch und viele gute Wünsche

Der Rohbau des neuen Pfarrhofs in Bodenwöhr ist fertiggestellt. Viele Gäste fanden sich zur traditionellen Hebefeier ein. Bild: Schieder
Lokales
Bodenwöhr
05.06.2015
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Der Rohbau steht, das Dachgebälk wurde aufgebracht: Zeit zum Richtfest feiern. Nicht anders verhielt es sich beim Pfarrhof Bodenwöhr, dem künftigen neuen Domizil von Pfarrer Johann Trescher. Damit folgten der Bauherr und die bisher am Bau beteiligten Firmen einer alten Tradition.

Michael Zweck, Chef der gleichnamigen Zimmerei aus Fronberg, erklomm die Leiter, um den Richtspruch über das Pfarrhaus vorzutragen. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten Pfarrer Johann Trescher, seine Schwester und Haushälterin Margit Müller, Mitglieder der Kirchenverwaltung mit Karl Zwerenz an der Spitze sowie des Pfarrgemeinderates, mit Vorsitzendem Franz Singerer die Aktion.

Nun dritte Etappe

Vonseiten der Planer waren Andreas Hottner und sein Mitarbeiter Georg Köppl gekommen. Begrüßt wurden auch Franz Wilhelm von der Firma FWB Neunburg, Bürgermeister Richard Stabl, sein Stellvertreter Albert Krieger und geschäftsleitender Beamter Otto Eichinger. "Am Reiche Gottes bauen, das ist ein hohes Amt, ist ein geheiligt Wirken, das vom Himmel oben stammt", begann Zimmerermeister Michael Zweck seinen Richtspruch.

Pfarrer Johann Trescher betonte, die Diözesanleitung habe von Anfang an festgelegt, dass der Pfarrsitz der seit September 2012 bestehenden Pfarreiengemeinschaft Bodenwöhr/Alten- und Neuenschwand direkt in Bodenwöhr liegen solle. Der Ortsgeistliche sieht dies mit gemischten Gefühlen, denn auch in "Schwand" fühle er sich sehr wohl. Zudem sei ein Umzug immer auch mit Mühen verbunden.

Nachdem sich die Gäste im Rohbau umgesehen haben, lud Pfarrer Trescher sie ins benachbarte Pfarrheim zu einer Brotzeit ein. Architekt Andreas Hottner erinnerte an den Spatenstich am 31. März. So ein Spatenstich sei der erste Schritt, das Richtfest der zweite. Die dritte Etappe sei dann die Fertigstellung und Einweihung. Das Pfarrhaus sei ein "halböffentlicher Bau". Selbstbewusst füge er sich ein zwischen Rathaus, Pfarrheim, Kindergarten und Wohnbebauung. Hottner dankte für die Zusammenarbeit, neben den Firmenvertretern auch Pfarrer Trescher, Kirchenpfleger Karl Zwerenz sowie der Bischöflichen Finanzkammer. Diese gewähre einen Zuschuss von 50 Prozent auf die zuwendungsfähigen Kosten. Die Baukosten für dieses Projekt seien auf rund 600 000 Euro veranschlagt. Franz Singerer erinnerte an den früheren Geistlichen und Ehrenbürger von Bodenwöhr, Pfarrer Josef Groß, der im Dezember 2012 verstorben ist. 2001 habe sich dieser in den Ruhestand verabschiedet. Es sei ihm bei seinem Weggang nach 30-jährigem Wirken in der Pfarrei Bodenwöhr ein großes Anliegen gewesen, einen finanziellen Grundstock zu schaffen für den Bau eines neuen Pfarrhofs. Damit habe er damals bereits die Kirchenverwaltung beauftragt, so Singerer, der damals bereits Pfarrgemeinderat war.
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