Herbstversammlung der Bodenwöhrer Verkehrswacht - Auch für 2015 zahlreiche Aktionen geplant - ...
Sicherheit der Kinder und Senioren als Anliegen

Stefan Leitsbach, Dozent im BRK-Rettungsdienst, referierte umfassend über das richtige Verhalten bei einem Notfall. Bild: sir
Lokales
Bodenwöhr
29.11.2014
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Erst vor kurzem feierte die Verkehrswacht Bodenwöhr ihr 50-jähriges Bestehen. Dieses Ereignis stand neben weiteren Aktivitäten des Vereins im Fokus während der Herbstversammlung im Gasthaus Schießl. Vorsitzende Marita Burger gab einen umfassenden Bericht.

Zunächst erinnerte sie an die Verabschiedung des bisherigen Schriftführers Randolf Alesch, sowie der Wahl der neuen Schriftführerin Barbara Ebensberger. Im Mai habe sie an der Moderatoren-Ausbildung zur Thematik "Kind gesichert unterwegs" teilgenommen, so Burger. Gemeinsam mit dem Seniorenbeirat wurde der Umgang mit dem Pedelec in Theorie und Praxis erlernt. Im Juli sei die erste Fahrzeugsegnung in Kooperation mit der Verkehrswacht durch Pfarrer Johann Trescher erfolgt. Am Bürgerfest habe sich der Verein mit einem Überschlagsimulator beteiligt.

Die "Strafzettelaktion"

Schulanfänger erhielten Käppis, die Kleinen im Kindergarten Warnwesten. Nicht unerwähnt ließ sie die Parkplatzsituation im Ortskern und die "Strafzettelaktion" während der 50-Jahr-Feier. Aufgrund der unklaren Parksituation habe die Verkehrswacht beim Gemeinderat einen Antrag auf Überprüfung gestellt. Es solle entweder ein Parkverbot erlassen oder legalisiertes Parken gekennzeichnet werden. Mit Blick auf das Jahr 2015 sagte Burger, dass sie ein Seminar Thema Pedelec und Rollator besuchen werde. Auch die Segnung der Fahrzeuge solle wieder erfolgen. Beim Bürgerfest werde die Verkehrswacht wieder vertreten sein. Und auch ein Ausflug sei geplant. Den aktuellen Mitgliederstand gab sie mit 71 Personen an.

Stefan Leitsbach vom BRK, Dozent im Rettungsdienst, referierte über lebensrettende Sofortmaßnahmen bei Bewusstlosigkeit, Atem- und Herzstillstand sowie das Anlegen eines Druckverbandes. Dass die eigene Sicherheit nicht vergessen werden darf wurde ebenfalls thematisiert. Und um (noch) Schlimmeres zu verhindern sei das Absichern der Unfallstelle von hoher Bedeutung. Leitsbach demonstrierte die Herz-Lungen-Wiederbelebung, die stabile Seitenlage sowie das Anlegen eines Druckverbandes ohne eine Stauung zu verursachen. Zur Hilfe sei jeder verpflichtet. Diese sei auch schon beim Absetzen eines Notrufes erfolgt.

Der Referent beantwortete Fragen, so auch zur Helmabnahme bei Motorradfahrern und zur Funktionsweise eines Defibrillators. Stefan Leitsbach nahm die Scheu vor dem Helfen. Nicht richtig sei, dass Helfer belangt werden könnten, wenn sie angeblich einen Fehler bei der Ersten Hilfe gemacht hätten, griff er diesbezügliche Einwände auf. "Sie werden dafür nicht herangezogen."
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