Im Gedenken an den heiligen Blasius
Besonderer Segen

In der Pfarreiengemeinschaft Bodenwöhr, Alten- und Neuenschwand spendete Pfarrer Johann Trescher den Blasiussegen, wie hier in der Marienkirche Blechhammer. Bild: Schieder
Lokales
Bodenwöhr
05.02.2015
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Der 3. Februar ist in der katholischen Kirche der Gedenktag des heiligen Blasius. Am Sonntag davor und am Dienstag wurde in der Pfarreiengemeinschaft Bodenwöhr, Alten- und Neuenschwand nach den jeweiligen Gottesdiensten der Blasiussegen gespendet.

Der Zuspruch der Kirchgänger war rege bei der Einzelsegnung, die Pfarrer Johann Trescher vornahm. Blasius war ein Bischof in Sebaste, das in Armenien liegt. Verfolgt wurde er wegen seines Glaubens und erlitt 316 den Märtyrertod. Der heilige Blasius zählt zu den 14 Nothelfern. Der Überlieferung zufolge rettete Blasius einem Kind das Leben, das an einer Fischgräte zu ersticken drohte. Deshalb gilt Blasius als Schutzpatron gegen Halskrankheiten.

Die Verwendung von Kerzen bei der Segnung ist auf die Legenden zurückzuführen. Pfarrer Johann Trescher betonte, dass der Blasiussegen nichts mit Magie oder Zauberei zu tun habe. Und er könne auch nicht zusagen, dass man dadurch keine Halsschmerzen bekommt. Aber wenn man auf seine Worte achte, nichts Böses oder Verleumdungen äußere, dann sei schon viel bewirkt.

Der 2. Februar war vor gar nicht allzu langer Zeit noch ein wichtiges Datum. Beispielsweise sind die Knechte und Mägde an diesem Tag bei einem Bauern ein- oder ausgestanden, das heißt, sie haben die Arbeitsstelle gewechselt. In der katholischen Kirche ist dieser Tag mit dem Fest "Mariä Lichtmess" verbunden, mit dem Fest "Darstellung des Herrn". 40 Tage nach Weihnachten wurde Jesus in den Tempel gebracht. Um diesen Zeitpunkt herum wird während eines Gottesdienstes der Bedarf an verschiedenen Kerzen gesegnet, die in den Gotteshäusern zu den verschiedensten Messen und Andachten und sonstigen Feierlichkeiten entzündet werden.
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