Josef Stöberl beim staatlichen Maschinenbetrieb verabschiedet - Rückblick
"Urgestein" am Harvester

Josef Stöberl (Mitte) wurde von Betriebsleiter Bruno Starke (links) vom Maschinenbetrieb der Bayerischen Staatsforsten und Einsatzleiter Sebastian Berger in den Ruhestand verabschiedet. Bild: Schieder
Lokales
Bodenwöhr
16.07.2015
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Während einer kleinen Feierstunde wurde Josef Stöberl in den Ruhestand verabschiedet. Dieser begann Anfang Juni die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Seit 1. Juni 1989 war Josef Stöberl beim Maschinenbetrieb Bodenwöhr beschäftigt, erinnerte Bruno Starke, Betriebsleiter des Maschinenbetriebs der Bayerischen Staatsforsten an den beruflichen Werdegang.

Zunächst war Stöberl als Fahrer eines Schleppers mit Forstausrüstung und dann als Fahrer einer Großentrindungsanlage eingesetzt. Nach zwei Winterperioden begann er mit der mechanisierten Holzernte. Unter archaischen Bedingungen wurde Holz durch ein Schlepperanbauaggregat namens "NIAB" beigeseilt, entastet und in einzelne Sortimente eingeteilt. Dabei war Stöberl als Bediener permanent Wind und Wetter ausgesetzt, da die Handhabung hinter dem Gerät stehend erfolgte.

Einen wahren Quantensprung gab es dann in den frühen 90er-Jahren, als er auf einem der ersten Radharvester als Bediener eingesetzt wurde. Der hochmechanisierten Holzernte blieb Stöberl dann treu. Mit Fug und Recht könne Josef Stöberl als "Urgestein" der mechanisierten Holzernte in Bayern bezeichnet werden, so Starke. Der Betriebsleiter und Einsatzleiter Sebastian Berger wünschten Stöberl viel Spaß bei seinem Hobby, der Instandsetzung und Restaurierung alter Schlepper.
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