Kolping schwingt sich aufs Rad

Es war anstrengend, aber die positiven Eindrücke überwogen in jeder Hinsicht bei der Kolping-Radtour zum Waldhaus Einsiedel. Bild: Schieder
Lokales
Bodenwöhr
02.10.2015
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"Auf die Plätze, fertig, los!": Ein Wettrennen lieferten sich die Teilnehmer der Radtour dann aber doch nicht. Die Kolpingfamilie Bodenwöhr setzte mehr auf Kommunikation denn auf sportlichen Wettkampf.

Start war am Springbrunnen vor dem Alten Rathaus. Warm verpackt trotzte die Gruppe den doch kühleren Temperaturen, die eine leichte Brise verursachte. Sportlich an der frischen Luft unterwegs ließ man sich gerne den Wind um die Nase wehen, wohlwissend, etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Ziel war das Waldhaus Einsiedel, das über Bruck und Sollbach angesteuert wurde.

"Keine Müdigkeit vorschützen", hieß das Motto, als es immer wieder einmal bergauf ging. Beim gemeinsamen Verschnaufen und Verweilen genoss man die Aussicht auf die sich langsam verändernde Landschaft, die sich allmählich herbstlich verfärbt. Eine kleine Ziegenherde mit ihren Besitzern kreuzte den Weg. Mit ein wenig Unbehagen dachte die Gruppe an die letzte Etappe unmittelbar vor dem Ziel: eine steile Anhöhe. Die umgingen die Teilnehmer geschickt, als sie von der Straße auf einen Waldweg wechselten, der schneller als gedacht zum Waldhäusl führte. Hier nahmen die Radfahrer Rücksicht auf eine starke entgegenkommende Reitergruppe, damit die Pferde nicht scheuten. Nach etwa eineinhalb Stunden war das Ziel erreicht. Bei Kaffee und Kuchen wurde aus der Radtour schnell eine Genusstour, bei dieser sportlichen Betätigung war dies durchaus drin. Danach ging es weiter, zunächst noch ein Stück bergauf, dann die letzten Wegstrecke rasch bergab. Der Spaß stand die gesamte Zeit über im Vordergrund.
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