Kolpingfamilien des Bezirksverbandes Industriegau feiern gemeinsam Maiandacht - Mutter Gottes ...
Motto "Mut tut gut" verinnerlicht

Alle Kolpingfamilien des Bezirksverbands Industriegau waren der Einladung zur Bezirksmaiandacht gefolgt. Bild: Schieder
Lokales
Bodenwöhr
27.05.2015
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Vor dem Portal der Pfarrkirche St. Barbara fielen den Passanten die vielen orange-schwarzen Banner der Kolpingfamilien auf. Die Mitglieder des Bezirksverbands Industriegau hatten sich versammelt, um gemeinsam mit der Geistlichkeit zur Bezirksmaiandacht einzuziehen. Gestaltet wurde sie mit Marienliedern, der Predigt und Gebeten. In geselliger Runde klang der Abend aus.

"Mut tut gut" - unter diesem Aufruf des diesjährigen Kolping-Jubiläumsjahrs stand die Maiandacht des Bezirksverbands Industriegau, der acht Kolpingfamilien umfasst. Neben dem Gastgeber Bodenwöhr sind dies Bruck, Burglengenfeld, Leonberg, Maxhütte-Haidhof, Münchshofen-Premberg, Nittenau und Teublitz.

Das Wiedersehen

Auf dem Kirchplatz gab es zunächst ein großes "Hallo", denn über die Jahre hinweg und durch die Teilnahme an den verschiedenen Veranstaltungen kennt man sich. Der Ortsgeistliche, Pfarrer Johann Trescher, sowie Diözesanpräses Stefan Wissel und Bezirkspräses Pfarrer Peter Häusler aus Maxhütte-Haidhof führten mit den Ministranten den prächtigen Zug an. Unterstützt durch den Organisten Carl-Maria-Böhm sangen die Kirchenbesucher die traditionellen Marienlieder. Die Kolpingfamilie Bodenwöhr hatte mit Pfarrer Johann Trescher den Ablauf der Andacht vorab geplant. Bei der Gestaltung war sie stark eingebunden. "Mut tut gut": Im Mittelpunkt der Betrachtungen stand Maria, das junge Mädchen aus Israel, das als Vorbild dienen kann. Mutig ging sie ihren Weg, voller Vertrauen auf Gott. Als junge unverheiratete Frau zeigte sie Mut, indem sie ihr "Ja" dazu gab, die Mutter Jesu zu werden. Auch bei der Hochzeit zu Kanaa, als der Wein ausging, ergriff sie die Initiative. Mutig stand sie bei ihrem Sohn unter dem Kreuz und war auch dann zugegen, als die Jünger in ihrer Angst auf ihren Zuspruch warteten. "Wenn du meinst Herrgott, dann wird es schon werden", so könne man die Gedanken der Gottesmutter Maria beschreiben, Worte, die ihr Vertrauen und ihre Zuversicht ausdrücken. Von großem Vertrauen geprägt ist auch die Beziehung zu den eigenen Eltern. Als Kind verbinde man viele schöne Erinnerungen an die Mutter, beispielsweise, wenn man krank war, so der Tenor. Der Einsatz von Kolping für die Familie komme von seiner Erinnerung an Vater und Mutter. Es gebe viel, um das wir bitten und dabei Maria als Hilfe erfahren könnten. "Wo Gott dich hinstellt, da hast du deinen Platz", so Trescher.

Gott gibt Kraft

"Für die Aufgaben in der Familie, in der Gesellschaft, im Einsatz für Schwächere bekommen wird bei Gott die Kraft zum Handeln", betonte der Sprecher. Den Abschluss der Maiandacht bildete das Lied "Maria Himmelskönigin", das die Gottesmutter als Schutzfrau Bayerns auswies.

Anschließend zogen die Kolpingfamilien ins Pfarrheim zum geselligen Teil. Bezirksvorsitzender Albert Fischer dankte der KF Bodenwöhr für die Organisation der Maiandacht, Pfarrer Johann Trescher für das Überlassen der Pfarrkirche und des Pfarrheims sowie allen Gästen für ihr Mitwirken, insbesondere Diözesanpräses Stefan Wissel und Bezirkspräses Pfarrer Peter Häusler.
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