Konstruktive Arbeit möglich

Lokales
Bodenwöhr
19.12.2014
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Nach einigen unruhigen Jahren scheint die Arbeit im Bodenwöhrer Gemeinderat wieder auf einer sachlichen Ebene angekommen zu sein. Darauf ließen die Worte von Bürgermeister und Fraktionsvorsitzenden bei der Abschlusssitzung schließen.

Die letzte Sitzung des Gemeinderats im Jahr 2014 am Mittwoch war geprägt vom Jahresrückblick, verbunden mit Dankesworten des Bürgermeisters Richard Stabl und der Räte. Zunächst war aber noch Arbeit zu erledigen.

Wohnhaus genehmigt

Nichts einzuwenden gab es gegen einen Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage im Ortsteil Pingarten. Eine Bauvoranfrage zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses inklusive Keller und Doppelgarage im Ortsteil Windmais passierte das Gremium ebenfalls ohne Gegenstimme, der Antragsteller wird aber gegebenenfalls an Planungskosten zu beteiligen, weil das Vorhaben im Außenbereich liegt und eventuell eine Satzung notwendig wird.

Diskussionsbedarf warf die nächste Bauvoranfrage auf. Hier ging es um den Neubau einer Kfz-Werkstatt mit Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen in Neuenschwand. Auch hier soll gemeinsam mit dem Landratsamt geprüft werden, ob das Bauvorhaben über eine Einzelgenehmigung oder über eine Regelung durch Satzung genehmigt werden könne. Keiner der Räte hatte etwas gegen das Bauvorhaben selbst einzuwenden. Eine Ortsabrundungssatzung würde aber nicht bei allen Gefallen finden. Mit einem Stimmverhältnis von elf zu fünf wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Gegen die Änderung des Bebauungsplans "Am hinteren Markt" in Bruck hat der Rat keine Einwände.

In seinem Jahresrückblick sagte Bürgermeister Richard Stabl, er sei dankbar, dass ihm beim Blick zurück so viele gute Meldungen in den Sinn kommen. Die Aktivitäten stimmten ihn hoffnungsfroh, denn diese zeigten die Verbundenheit der Bürger mit dem Gemeinderat und die Bereitschaft, sich für die Gemeinschaft der Gemeinde einzusetzen.

Die Zukunft berge viele Aufgaben und Herausforderungen, die man nur gemeinsam schultern könne. Stabl dankte allen Gemeinderatsmitgliedern für ein Jahr intensiver und konstruktiver Arbeit, insbesondere zweitem Bürgermeister Albert Krieger und drittem Bürgermeister Georg Hoffmann Bruno Grün für all ihre Unterstützung. Sein Dank galt auch der Verwaltung, stellvertretend Otto Eichinger, für den Bauhof Eduard Bauer und Franz Weindler, den Beiräten Willibald Vogl, Günter Makolla und Franz Singerer, für die Schulen Sieglinde Huber und Dieter Bartl, Werner Schmied sowie den Verantwortlichen der Kindertagesstätten.

Der Bürgermeister richtete den Blick auf die Ehrenamtlichen in den Vereinen und Verbände sowie in allen Bereichen unserer Gesellschaft. "Ihr Wert lässt sich kaum in Worte fassen", lobte Stabl. Auch die Fraktionssprecher schlossen sich diesem Dank und den guten Wünschen an und setzten dabei unterschiedliche Schwerpunkte. Für die Bürgerliste (BLB) dankte Stefan Haberl, für die FWG Christian Schreiner, der auch den Bauhof miteinschloss, und Georg Hoffmann (CSU), der die ehrenamtlichen Busfahrer erwähnte. Man habe gezeigt, dass man sachlich und konstruktiv in diesem Gemeinderat arbeiten könne.

Diese Arbeit könne auch Spaß und Freude bereiten. Er wünsche sich lediglich eine noch zügigere Information zu wichtigen Themen, um sich besser vorbereiten zu können. Stefan Rauch (SPD) sprach neben dem Dank die Flüchtlings-Situation an.

"Ganze Woche da"

Geschäftsleiter Otto Eichinger freute sich über die Anerkennung der Arbeit und dankte im Namen der Verwaltung für die angenehme Arbeitsatmosphäre. Für Nachfragen stehe die Verwaltung immer offen: "Wir sind die ganze Woche über da, nicht nur zu den Sitzungen."
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