"Kritik darf geübt werden"

Für langjährige Mitgliedschaft wurden (von links) Randolf Alesch, Willibald Schmidt und Fritz Kaiser ausgezeichnet, flankiert von CSU-Kreisrätin Bettina Lohbauer und CSU-Ortsvorsitzendem Georg Hoffmann (rechts). Bild: Schieder
Lokales
Bodenwöhr
07.03.2015
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Die CSU hat bei der Kommunalwahl im Gemeinderat einen Sitz eingebüßt, doch sie stellt den dritten Bürgermeister. Dies kam bei der Ortsversammlung zur Sprache. Im Mittelpunkt standen aber langjährige Mitglieder.

Bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Bodenwöhr erfuhren einige Mitglieder Ehrungen. Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzender Georg Hoffmann berichtete Randolf Alesch für den erkrankten Fraktionssprecher Walter Spirk von der Tätigkeit in den Fraktions- und Gemeinderatssitzungen. Leider habe man bei der letzten Wahl einen Sitz eingebüßt. Nun belaufe sich die Fraktionsstärke auf sechs Personen.

Dass die CSU den dritten Bürgermeister mit Georg Hoffmann stelle, wertete er als "kleinen Erfolg". Drei neue CSU-Räte arbeiteten sehr engagiert im Gremium mit. Das Klima im Gemeinderat sei deutlich besser geworden. Als Grund machte er die zunehmende Transparenz aus, die Verwaltung liefere mehr Informationen. "Wir hoffen, dass die gute Stimmung sich fortsetzen wird", trug Alesch den Bericht von Spirk vor. Er persönlich sehe es anders, betonte Alesch: "Kritik darf geübt werden". Er ging auf einige Punkte ein, die in den Sitzungen behandelt wurden. So sei es um die Sanierung der Kapelle St. Koloman gegangen, um die Vorstellung des Gutachtens "Hammersee ohne Blaualgen" und die Erhöhung der Wasser- und Kanalgebühren. Diskutiert wurden die Vorschläge des Architekten bezüglich eines neuen Rathauses. Seiner Meinung nach seien zwei der Varianten angesichts der angespannten Finanzlage des gemeindlichen Haushalts überzogen ausgefallen. Hoffmann ergänzte, dass man nicht viel Spielraum habe. Die Prioritäten lägen beim Straßen- und Kanalbau sowie beim Ausbau der Internetleitungen.

Seit 50 Jahren dabei

Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurde Josef Reiger ausgezeichnet, für 20 Jahre Randolf Alesch und Johann Bollwein. Seit 30 Jahren Mitglied ist Alfred Gleixner, seit 35 Jahren Helmut Gall. Für 40 Jahre wurde Margot Gerkowski die goldene Ehrennadel zuerkannt. Auf 45 Jahre bringt es Willibald Schmidt. Für 50 Jahre Treue zum CSU-Ortsverband wurde Rudolfine Wiendl mit der Goldenen Ehrennadel mit Diamant bedacht. Urkunde und Ehrennadel in Silber erhielt Fritz Kaiser.

CSU-Kreistagsmitglied Bettina Lohbauer schilderte ihre Eindrücke von der Arbeit in dem Gremium. Die Stimmung bei den Sitzungen sei sehr positiv. Für die Neuen, wie sie, sei die Spannung recht groß. In Bezug auf den Raum Bodenwöhr sei der Kreisverkehr bei der Einfahrt nach Bruck im Gremium ein Thema.
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