Leitungssanierung kostet Geld

Lokales
Bodenwöhr
15.11.2014
1
0

Der Glasfaserausbau wird fortgesetzt, die Wasserleitungen bedürfen zum Teil dringend einer Sanierung. In der Bürgerversammlung wurden auch diese Bereiche thematisiert. Bei der Diskussion kam dann die Frage nach den Strafzetteln.

Auf den Breitbandausbau in der Gemeinde ging Bürgermeister Richard Stabl sehr differenziert ein. Die Teilnahme am derzeitigen Förderprogramm wurde beantragt. Man sei gerade dabei, dieses Programm mit zahlreichen Schritten umzusetzen.

2,5 Millionen Euro

Die Wasserversorgungsanlagen der Gemeinde seien teilweise 50 bis 60 Jahre alt und dringend sanierungsbedürftig. Derzeit würden die Wasserleitungen digital erfasst. Ziel sei es - wie beim Abwasser - ein entsprechend digitales Kataster zu erstellen. Nach derzeitigem Stand der Schätzungen werde man in den kommenden Jahren insgesamt 2,5 Millionen Euro aufbringen müssen. Lobend äußerte sich Stabl auch über die interkommunale Zusammenarbeit mit den Städten Neunburg vorm Wald und Nittenau.

Die Ableitung des Schwerlast-Transits aus der Ortsmitte wolle man nochmals prüfen lassen, so Stabl. Ebenso sei es sein fester Wille, einen Fußgänger-Überweg zu realisieren. Der Bürgermeister ging auf die Parkplatzsituation ein, die jüngst die Gemüter erregt habe, da bei einer Veranstaltung einige der Gäste eine unliebsame Überraschung in Form eines Strafzettels erleben mussten.

Beschildern, markieren

Stabl verdeutlichte, dass im Bereich des Kriegerdenkmals und auf den gepflasterten Flächen nicht geparkt werden dürfe. Vor der Sparkasse und dem Geschäft Schreiner handle es sich um Privatgrund. Bei der Diskussionsrunde wurde die Thematik ausführlich behandelt. Es kamen Vorschläge zur Beschilderung und Markierung, mit denen sich die Verwaltung beschäftigen wird.

Zum Ortsteil Blechhammer führte Stabl aus, dass das Industrie- und Gewerbegebiet ein Anziehungspunkt für ansiedelungswillige Firmen sei. In Altenschwand seien die Wasserversorgungsanlagen dringend zu sanieren. Im weiteren Verlauf der Schwarzenfelder Straße werde die Wasserleitung 2015 neu verlegt. In Neuenschwand wies Stabl auf das Jubiläum der Brunnengemeinschaft hin, auf den Bauunterhalt des Feuerwehrgebäudes, der Anschaffung des TSF und die Anbindung an das Glasfasernetz. In Taxöldern solle eine Verbesserung des Oberflächenwasser-Abflusses im hinteren Teil des Hirschbergwegs erfolgen.

Mit Polizei geprüft

In Windmais laufen aktuell die Dorferneuerung und die Flurneuordnung. Mitte des kommenden Jahres solle der Wegenetz-Plan soweit abgeschlossen sein, dass nach diesen Planungen der Gemeinderat die Maßnahmen beschließen könne. In Erzhäuser werde das Flurneuordnungsverfahren Windmais mit einbezogen. In Buch sei der Neubau der Abwasserleitung abgeschlossen. Zudem würden die Glasfaserkabel verlegt. Pingarten und Warmersdorf seien befänden sich bereits am Glasfasernetz, betonte der Redner.

Die Diskussion leitete zweiter Bürgermeister Albert Krieger. Er nahm Bezug auf die schriftlich eingegangene Anfrage bezüglich eines halbseitigen Halteverbots in der Eichendorff-Straße. Begründet wurde dies damit, dass an manchen Tagen kein Durchkommen sei. Bürgermeister Richard Stabl sagte, dass man mit der Polizeiinspektion Neunburg vorm Wald die Situation vor Ort geprüft habe. Demzufolge sei dieses Halteverbot nicht notwendig. Man wolle aber die Angelegenheit noch einmal aufnehmen.

Die zweite schriftliche Anfrage beinhaltete die Angabe des Nitratgehalts im Wasser. Stabl antwortete, dass der Grenzwert dafür bei 50 Milligramm pro Liter liege. Tatsächlich liege die Zahl bei 26,48 Milligramm. Beim Nitrit betrage der Grenzwert 0,5 Milligramm pro Liter. Der tatsächliche Wert liege bei 0,05 Milligramm.

Periode verkürzen?

Eine weitere Anregung betraf das Festlegen der "Legislaturperiode" des Jugendbeirats auf zwei, höchstens drei Jahre. Derzeit liege diese bei sechs Jahre. Dann finde sich leichter jemand, der mitmache. Diese Anregung werde aufgegriffen, so Stabl. Angesprochen wurden auch die Hinterlassenschaften durch Hunde. Angesprochen wurde das Gefahrenpotenzial im Bereich der Kreuzung Mögendorf/B 85. Günter Makolla, Ansprechpartner bei der Bürgerhilfe Bodenwöhr, teilte Flyer aus und ermutigte die Leute, bei Bedarf die Angebote in Anspruch zu nehmen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Sparkasse (9730)November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.