Mit Tipps von Fachleuten

Zweiter Bürgermeister Albert Krieger (rechts) diskutierte mit den Vereinsvertretern im Gasthof Schießl. Bild: ins
Lokales
Bodenwöhr
08.12.2014
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Das gemeindliche Leben hängt in gewissem Maß von der Aktivitäten der Vereine ab. Ihr Engagement sorgt für Abwechslung und jährlich wird einmal Bilanz gezogen. Wichtige Hinweis inklusive.

Bürgermeister Richard Stabl hatte die Vereinsvorstände zu einer Besprechung in den Gasthof Schießl eingeladen. Grippegeschwächt konnte er daran nicht teilnehmen, weshalb sein Stellvertreter Albert Krieger das Treffen leitete. Es wurde dabei ein Resümee über die Veranstaltungen 2014 gezogen und ein Ausblick auf die 2015 anstehenden Termine getätigt.

Viel Gemeinschaftsarbeit

Krieger begrüßte dabei auch Anna Dechant und Nicole Forster vom Jugendamt sowie den stellvertretenden Leiter der Polizeiinspektion Neunburg vorm Wald Wolfgang Seidl die Auskünfte zu den formalen Auflagen bei Veranstaltungen gaben.

"Viele Veranstaltungen und Feste sind im Jahr 2014 in viel Gemeinschaftsarbeit bewältigt worden", sagte Krieger. Der Besuch habe gezeigt, dass diese gut angenommen wurden und die Gäste gerne wieder kämen. Die Formblätter zur Veranstaltungsmeldung für 2015 könnten auf der Homepage der Gemeinde herunter geladen und elektronisch versandt werden. Er unterstrich, dass die Veranstaltungen rechtzeitig angemeldet werden müssten, da Polizei und Jugendamt dazu ihre Stellungnahme abgäben. Ein Ratgeber, was alles zu beachten ist, wurde an die Anwesenden verteilt. Die Hammerseehalle, so Krieger weiter, sei kein Veranstaltungsort. Hier könnten maximal sieben Termine abgehalten werden. Es seien zudem entsprechende Auflagen zu erfüllen. Er bat die Vereine, die in Bodenwöhr lebenden Asylbewerber mit zu integrieren. Anschließend führte er die Reihe von Veranstaltungen auf, die 2014 bewältigt wurden. Dies reichte vom Turnier der JFG Hammersee über den Abschluss des Oberpfälzer Musikbundes, die Europameisterschaft der Boogie in Regensburg, und der Segnung des Wasserwacht-Fahrzeuges bis hin zum Bürgerfest, Hammerseefest mit Hammerseelauf und das Festspiel Eisenzeit, das Ferienprogramm und 50 Jahre Verkehrswacht.

Aufgabenkatalog

Nicole Forster wies als Vertreterin des Jugendamts darauf hin, dass das Jugendschutzgesetz ausgehängt sein und natürlich auch beachtet werden muss. Ein entsprechender Aufgabenkatalog sei erstellt. Dieser werde bei der Anmeldung auch überprüft. Wolfgang Seidl von der PI Neunburg vorm Wald riet den Vereinsvertretern, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Ein Sicherheitsdienst koste zwar Geld, doch er nehme auch viel Arbeit ab.

In der Aussprache wurde angeregt, dass Ferienprogramm etwas früher aufzustellen. Wenn jemand, wie der Bayern-Fanclub Hirschbergbazis ein Fahrt in die Allianz-Arena anbieten möchte, könne er diesen Termin schon vorher fix machen.

Der Vorschlag, Bürgerfest und Hammerseefest jeweils im zweijährigen Turnus zu halten, fand keine Zustimmung, da etliche Vereine diese Einnahmen unbedingt für ihren finanziellen Aufwand brauchen. Soweit bekannt, sollten die feststehenden Termine bis zum 15. Dezember bei der Gemeinde gemeldet werden.
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