Nicht mehr so konträr

BBL-Vorsitzender Alois Feldmeier (links) gratulierte den nachgewählten Beisitzern Claudia Schmid und Frank Wanke. Bild: ins
Lokales
Bodenwöhr
07.05.2015
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Es sei ruhiger geworden im Gemeinderat, konstatierte der Vorsitzende der Bürgerliste. Permanente Einigkeit herrsche aber nicht. Auch mit gesellschaftlichen Aktionen möchte die Liste in der öffentlichen Wahrnehmung präsent sein.

Die Jahreshauptversammlung der Bodenwöhrer Bürgerliste (BBL) ging am Dienstagabend im Brauereigasthof Jacob über die Bühne. Vorsitzender Alois Feldmeier junior gab einen kurzen Rückblick. Nach dem Wahlkampf sei es etwas ruhiger geworden, "aber trotzdem war die BBL mit ihren 42 Mitgliedern weiter aktiv".

Über 50 Sitzungen

Der Sprecher erinnerte an den Stand beim Bürgerfest sowie die Beteiligung beim Hammersee-Fest. Darüber hinaus habe es vier Vorstandstreffen und über 50 Sitzungen der Gemeinderatsmitglieder für Fraktionsbesprechungen oder Gemeinderatssitzungen gegeben. Für den verhinderten Fraktionssprecher Stefan Haberl berichtete Alois Feldmeier auch über die Arbeit im Gemeinderat. Er sprach von einer "gedeihlichen Zusammenarbeit im Gremium". Zwar sei man sich nicht immer einig, aber es gehe nicht mehr so konträr wie früher zu. Feldmeier sprach von einer guten Zusammenarbeit mit dem zweiten Bürgermeister. Er monierte aber, dass man manchmal "nur halbe Antworten" erhalte, seit Bürgermeister Richard Stabl durch Erkrankung fehle. Ein heikles Thema, so der BBL-Sprecher, sei weiterhin das Baugebiet Sulzbachtal, das bisher von Landratsamt und Gemeinderat abgelehnt wurde.

Einblick in die Finanzen gab Kassenverwalter Georg Lehner. Zusammen mit dem Freien Wählern habe die BBL auch für dieses Jahr den Schwimmunterricht mit je 350 Euro an der Volksschule gefördert. Kassenprüfer Christian Riedl bestätigte ein gut geführtes Kassenbuch. Claudia Schmid und Frank Wanke wurden anschließend einstimmig zu weiteren Beisitzern gewählt. In seinem Schlusswort dankte Alois Feldmeier allen, die sich für die Bürgerliste gesellschaftlich und politisch eingebracht hätten. "Die BBL hat es weit gebracht, und die Arbeit macht Spaß", resümierte er.
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